OBS Studio

OBS Studio ist eine kostenlose Open-Source-Desktopsoftware für Videoaufnahmen, Bildschirmmitschnitte und Livestreams. Sie kombiniert Bild- und Tonquellen wie Bildschirm, einzelne Fenster, Spiele, Webcams, Capture-Karten, Mikrofone, Mediendateien und Browser-Inhalte in frei aufgebauten Szenen. Diese Szenen lassen sich per Übergang wechseln, im Studio-Modus vorab prüfen und über Hotkeys oder externe Steuerungen bedienen. Für Audio stehen ein Mixer, Filter, Mehrspur-Aufnahmen und VST-Unterstützung bereit; bei Video helfen unter anderem Chroma Key, Farbkorrektur und verschiedene Encoder. OBS Studio läuft auf Windows, macOS und Linux, speichert Aufnahmen lokal und kann direkt an Streaming-Dienste oder eigene Server senden. Die Software kostet keine Lizenzgebühr und wird unter GPL veröffentlicht. Sie eignet sich besonders für Streamer, Content-Creator, Podcaster, Schulungen, Events und technisch anspruchsvollere Aufnahme-Setups. Die wichtigste Grenze ist die Bedienung: Einfache Starts gelingen mit dem Auto-Konfigurationsassistenten, für optimale Qualität, komplexe Szenen, Plugins und Encoder sind jedoch Einarbeitung und passende Hardware nötig.

Studio-Modus mit VorschauPlugins und SkripteWindows, macOS und Linux

Überblick

OBS Studio ist eine kostenlose und quelloffene Desktopsoftware für Videoaufnahmen und Livestreaming. Der Kern besteht darin, verschiedene Bild- und Tonquellen in Szenen zusammenzustellen und diese Szenen aufzunehmen oder live auszugeben. Als Quellen lassen sich unter anderem Bildschirme, einzelne Fenster, Spiele, Webcams, Capture-Karten, Bilder, Texte, Mediendateien, Browser-Inhalte und Audiogeräte verwenden. Damit eignet sich OBS sowohl für einfache Bildschirmaufnahmen als auch für mehrteilige Produktionen mit Kamera, Mikrofon, Einspielern, Overlays und mehreren Szenen. Offiziell wird OBS Studio für Windows, macOS und Linux angeboten.

Der typische Ablauf beginnt mit einer Szenensammlung. Eine Szene kann beispielsweise den Hauptinhalt zeigen, eine zweite eine Pause, eine dritte eine Präsentation und eine vierte eine Abmoderation. Innerhalb jeder Szene werden Quellen platziert, skaliert, zugeschnitten, ein- oder ausgeblendet und bei Bedarf mit Filtern versehen. Szenen lassen sich über Übergänge wechseln. Der Studio-Modus trennt Vorschau und Programmausgabe: Änderungen können zunächst in der Vorschau vorbereitet werden, bevor sie sichtbar geschaltet werden. Für umfangreichere Produktionen gibt es Multiview, das mehrere Szenen gleichzeitig zeigt, sowie Projektor-Ausgaben, mit denen Vorschau, Programmbild, einzelne Szenen oder Quellen auf zusätzliche Monitore ausgegeben werden können.

Bei der Audioarbeit bringt OBS einen eigenen Mixer mit. Mikrofone, Desktop-Ton und weitere Audioquellen lassen sich getrennt regeln, stummschalten und überwachen. Zu den eingebauten Filtern gehören unter anderem Gain, Noise Gate und Rauschunterdrückung. Zusätzlich unterstützt OBS VST-Audio-Plugins. Für Aufnahmen können mehrere Audiotracks angelegt werden, sodass beispielsweise Mikrofon, Spielton und Kommunikation später getrennt in einer Schnittsoftware bearbeitet werden können. Seit OBS Studio 32.1 wurde der Audio-Mixer grundlegend überarbeitet; unter anderem kamen schnellere Zugriffe auf Audio-Monitoring und die Möglichkeit hinzu, Quellen im Mixer anzupinnen. Solche Funktionen sind besonders nützlich, wenn viele Tonquellen parallel verwaltet werden.

Für Videoaufnahme und Streaming stehen sowohl Software- als auch Hardware-Encoder zur Verfügung. Neben x264 kann OBS je nach System und Hardware unter anderem NVIDIA NVENC, AMD AMF, Intel Quick Sync Video und Apple VideoToolbox verwenden. Hardware-Encoding verlagert einen großen Teil der Videokodierung auf spezialisierte Einheiten der GPU oder des Prozessors und kann dadurch die CPU entlasten. Welche Einstellung sinnvoll ist, hängt aber von Auflösung, Bildrate, Szenenkomplexität, gewünschter Qualität und vorhandener Hardware ab. Der Auto-Konfigurationsassistent kann ein Ausgangsprofil anhand von Rechnerleistung, Einsatzzweck und bei Streaming auch der Netzwerkbedingungen erstellen. Für hohe Auflösungen oder 60 Bilder pro Sekunde bleibt dennoch ausreichend Leistungsreserve wichtig.

Aufnahmen werden lokal gespeichert. OBS unterstützt mehrere Container und Codecs; die offizielle Dokumentation nennt unter anderem MKV, MP4 und MOV. MKV gilt als robust, weil eine unterbrochene Aufnahme eher wiederherstellbar bleibt, wird von manchen Schnittprogrammen aber schlechter unterstützt. OBS kann solche Aufnahmen remuxen, also ohne erneutes Encodieren in einen anderen Container übertragen. In neueren Versionen spielen Hybrid MP4 und Hybrid MOV eine größere Rolle: Sie sollen die bessere Wiederherstellbarkeit fragmentierter Dateien mit der Kompatibilität klassischer MP4- oder MOV-Dateien verbinden. Mehrspur-Audio, Replay Buffer, anpassbare Dateinamen und verschiedene Qualitätsprofile erweitern den Aufnahmebereich. Livestreaming und lokale Aufnahme können gleichzeitig laufen, sofern die Hardware den zusätzlichen Aufwand bewältigt.

Beim Livestreaming kann OBS an unterstützte Streaming-Dienste oder an benutzerdefinierte Server senden. Die Software ist nicht auf eine einzelne Plattform beschränkt. Je nach Dienst werden Kontoverknüpfung, Stream-Schlüssel oder eigene Serverdaten verwendet. Funktionen wie Stream-Verzögerung und automatische Neuverbindung helfen in bestimmten Live-Situationen. Eine eingebaute Lösung für paralleles Senden an beliebig viele Plattformen gehört jedoch nicht zum einfachen Standardworkflow; dafür werden häufig zusätzliche Dienste oder Erweiterungen eingesetzt. Wer auf Twitch, YouTube oder einen eigenen Streaming-Server sendet, muss außerdem die dort geltenden Anforderungen an Bitrate, Codec, Auflösung und Netzwerkverbindung beachten. OBS selbst kann eine gute lokale Konfiguration liefern, hebt aber die technischen Grenzen des Zielsystems nicht auf.

Ein wichtiger Teil von OBS ist die Erweiterbarkeit. Seit Version 32.0 gibt es einen grundlegenden Plugin-Manager. Zusätzlich existiert ein großes Ökosystem aus Drittanbieter-Plugins, die neue Quellen, Filter, Ausgaben oder Produktionsfunktionen ergänzen können. Python- und Lua-Skripte erlauben kleinere Automatisierungen direkt in OBS; die offizielle Entwicklerdokumentation weist darauf hin, dass fehlerhafte Skripte auch Speicherprobleme oder Abstürze verursachen können. Für externe Steuerung ist obs-websocket seit OBS 28 integriert. Damit können Anwendungen, Steuerpulte oder eigene Skripte Szenen, Quellen und andere Funktionen fernsteuern. Die WebSocket-Schnittstelle sollte mit Authentifizierung und Passwort geschützt werden. Für Entwickler gibt es außerdem eine umfangreiche API und Dokumentation zum Bau eigener Plugins und Integrationen.

Profile und Szenensammlungen helfen, unterschiedliche Einsätze auseinanderzuhalten. Profile speichern vor allem Ausgabe-, Video- und Streaming-Einstellungen; Szenensammlungen speichern Szenen und Quellen. Dadurch kann beispielsweise ein Profil für 1080p-Streaming und ein anderes für hochwertige lokale Aufnahmen existieren, während verschiedene Szenensammlungen für Podcast, Gaming oder Schulung genutzt werden. Profile lassen sich als JSON importieren und exportieren. Szenensammlungen können außerdem bestehende Setups aus OBS Classic, XSplit Broadcaster oder Streamlabs Desktop übernehmen. Diese Trennung ist leistungsfähig, kann anfangs aber verwirren, weil Profile keine Szenen speichern und Szenensammlungen nicht alle Ausgabeparameter enthalten.

OBS Studio lässt sich über Hotkeys, Startparameter und externe Steuerungen stark anpassen. Hotkeys können beispielsweise Aufnahme oder Stream starten und stoppen, Quellen ein- oder ausblenden, bestimmte Szenen wählen, Audio stummschalten oder den Replay Buffer speichern. Startparameter erlauben unter anderem den automatischen Start von Streaming, Aufnahme, virtueller Kamera oder Replay Buffer sowie die Auswahl von Profil, Szenensammlung und Szene. Ein portabler Modus ist ebenfalls vorhanden. Die modulare Dock-Oberfläche kann umgeordnet werden; einzelne Bereiche lassen sich in eigene Fenster auskoppeln. Für Videokonferenzen oder andere Programme kann die virtuelle Kamera das fertige Programmbild, die Vorschau, eine Szene oder eine Quelle als Webcam-Signal bereitstellen.

Bei den Systemvoraussetzungen ist der aktuelle Release-Stand wichtiger als ältere Hilfeseiten. Für Windows nennt der aktuelle Download Windows 10 und 11. OBS Studio 32.2.2 unterstützt auf dem Mac macOS 13 oder neuer; die Release-Hinweise erklären ausdrücklich, dass macOS 12 wegen eines Qt-Updates in der 32.2-Reihe nicht mehr unterstützt wird und für macOS 12 OBS 32.1.2 verwendet werden soll. Linux wird offiziell unter anderem als Flatpak sowie über ein PPA für Ubuntu 24.04 und neuer verteilt. Zusätzlich existiert experimentelle Unterstützung für Windows on Arm, dort fehlen oder unterscheiden sich jedoch weiterhin einige Funktionen, darunter in der offiziellen FAQ unter anderem Scripting, Hardware-Encoder und Game Capture. Die tatsächliche Leistungsfähigkeit hängt wesentlich von GPU, CPU, Treibern, Auflösung, Bildrate und Encoder ab.

Datenschutz muss bei OBS getrennt nach lokaler Nutzung, OBS-eigenen Onlinediensten und angebundenen Plattformen betrachtet werden. Lokale Aufnahmen werden auf dem eigenen Rechner gespeichert und müssen nicht in einen OBS-Cloudspeicher hochgeladen werden. Beim Streaming gehen Bild und Ton dagegen an den gewählten Streaming-Dienst oder Server. Die aktuelle Datenschutzerklärung nennt Wizards of OBS LLC als verantwortliches Unternehmen für die OBS-Dienste und beschreibt unter anderem Cookies, Nutzungs- und Geräteinformationen, Analytics sowie mögliche Verarbeitung in den USA oder anderen Betriebsstandorten. Seit OBS 32.0 kann auf Windows und macOS ein automatischer Upload von Absturzberichten freiwillig aktiviert werden. Wer beruflich oder mit sensiblen Inhalten arbeitet, sollte deshalb zusätzlich prüfen, welche Daten durch verbundene Streaming-Dienste, Browser-Quellen, Plugins und Kontoverknüpfungen verarbeitet werden. Eine pauschale Aussage, OBS sei in jedem Einsatz automatisch DSGVO-konform, wäre nicht belastbar.

OBS Studio wird unter der GNU General Public License Version 2 oder später veröffentlicht. Der Quellcode ist öffentlich einsehbar, und die Kernsoftware verlangt keine Lizenzgebühr, kein Abo und keine zeitlich begrenzte Testphase. Rechtlicher Betreiber der in der Datenschutzrichtlinie beschriebenen Dienste ist Wizards of OBS LLC; OBS und OBS Studio sind eingetragene Marken dieses Unternehmens. Die Gesellschaft wurde nach öffentlich zugänglichen Unternehmensdaten 2019 in Kalifornien gegründet, während das OBS-Projekt selbst bereits seit 2012 besteht. Für Anwender bedeutet das: Die Software ist kostenlos und offen, Markenrechte und die Lizenzbedingungen für Weitergabe oder veränderte Versionen bleiben trotzdem zu beachten.

Auch externe Nutzerbewertungen liefern zusätzliche Orientierung, sollten aber wegen unterschiedlicher Zielgruppen und Plattformlogiken nicht als eigener Praxistest verstanden werden. Beim Prüfstand vom 18. September 2026 hatte der offizielle Steam-Eintrag 55.821 Gesamtbewertungen, davon 53.185 positiv. Capterra, GetApp und Software Advice zeigten jeweils 4,7 von 5 Punkten bei 1.075 Bewertungen; diese drei Profile gehören zum Gartner-Digital-Markets-Umfeld und dürfen deshalb nicht zu einer vermeintlichen Gesamtzahl addiert werden. G2 führte 137 Reviews mit 4,6 von 5 Punkten, SaaSworthy 126 Ratings mit 4,4 von 5 und TrustRadius 45 Reviews and Ratings mit 9,2 von 10. Die Werte zeigen insgesamt viel Zustimmung zu Funktionsumfang und Preis-Leistungs-Verhältnis, während Bedienaufwand und Lernkurve in mehreren Bewertungsquellen als wiederkehrende Grenze auftauchen. Bewertungszahlen ändern sich laufend und sollten vor einer späteren Veröffentlichung erneut geprüft werden.

Stärken von OBS sind vor allem die Kombination aus Kostenfreiheit, großer Funktionsbreite, plattformübergreifender Desktop-Nutzung und tiefen Einstellmöglichkeiten. Gleichzeitig ist die Lernkurve real: Wer nur eine Kamera einschalten und ohne weitere Entscheidungen sofort senden möchte, kann die vielen Quellen, Encoder, Filter, Profile und Ausgabeparameter als aufwendig empfinden. OBS ist außerdem kein vollständiger nichtlinearer Videoeditor mit klassischer Timeline und ersetzt keine Schnittsoftware. Hochwertige Aufnahme und Livestreaming benötigen je nach Projekt erhebliche Rechenleistung und Speicherplatz. Drittanbieter-Plugins können den Funktionsumfang stark vergrößern, müssen nach größeren OBS-Updates aber gegebenenfalls aktualisiert werden.

Als direkte Alternativen kommen je nach Priorität unter anderem Streamlabs Desktop, XSplit Broadcaster, vMix, PRISM Live Studio oder spezialisierte browserbasierte Streaming-Dienste infrage. Streamlabs richtet sich stärker an Streamer mit integrierten Diensten und Vorlagen, XSplit und vMix setzen stärker auf kommerzielle Komplettpakete, während browserbasierte Lösungen meist weniger lokale Konfiguration verlangen. OBS Studio bleibt besonders interessant, wenn lokale Kontrolle, freie Erweiterbarkeit, plattformübergreifende Desktop-Nutzung und keine laufenden Lizenzkosten wichtiger sind als ein möglichst einfacher, vollständig verwalteter Workflow. Für die Wahl sollte daher nicht allein der Funktionsumfang zählen, sondern auch, wie viel Einrichtung, eigene Technik und laufende Pflege akzeptabel sind.

Vorteile

  • Die Kernsoftware bleibt dauerhaft ohne Lizenz- oder Abo-Gebühren nutzbar
  • Der offene Quellcode erlaubt Prüfung, Anpassung und eigene Erweiterungen
  • Windows, macOS und Linux erlauben plattformübergreifend ähnliche Workflows
  • Lokale Aufnahmen funktionieren ohne verpflichtenden Cloud-Speicher direkt
  • Streams lassen sich ohne zusätzliche OBS-Lizenz direkt an Ziele ausgeben
  • Hardware-Encoding entlastet die CPU bei Aufnahme und Streaming deutlich
  • Der Auto-Konfigurationsassistent erleichtert ein sinnvolles Grundsetup
  • Szenensammlungen machen unterschiedliche Produktionen schnell wechselbar
  • Profile trennen Stream- und Aufnahmeoptionen für verschiedene Einsätze
  • Der Studio-Modus schützt vor sichtbaren Änderungen während eines Streams
  • Multiview verbessert die Übersicht bei Produktionen mit zahlreichen Szenen
  • Hotkeys verkürzen häufige Abläufe während laufender Produktionen deutlich
  • Audiofilter sparen für Grundkorrekturen oft zusätzliche Audiosoftware ein
  • VST-Unterstützung bindet vorhandene Audio-Plugins direkt in den Mixer ein
  • Browser-Quellen erleichtern Overlays, Chatboxen und dynamische Web-Elemente
  • Plugins erweitern OBS weit über den eingebauten Funktionsumfang hinaus
  • Skripte automatisieren wiederkehrende Abläufe ohne eigenen Plugin-Build
  • WebSocket ermöglicht externe Steuerpulte, Apps und eigene Automatisierungen
  • Die virtuelle Kamera macht fertige OBS-Szenen in Video-Apps direkt nutzbar
  • Hybrid MP4 und MOV reduzieren das Risiko unbrauchbarer Aufnahmedateien
  • Mehrspur-Audio schafft mehr Kontrolle für spätere Nachbearbeitungsschritte
  • Der Replay Buffer sichert Highlights auch nach ihrem Auftreten als Datei
  • Portable Nutzung erleichtert getrennte Setups auf demselben PC deutlich
  • Import aus XSplit und Streamlabs kann einen Plattformwechsel vereinfachen
  • Profile lassen sich als JSON sichern und auf andere Systeme übertragen
  • Projektor-Ausgaben eignen sich für Kontrollmonitore und Veranstaltungsräume
  • Für reine lokale Aufnahmen ist keine Kontoanmeldung bei OBS erforderlich
  • Regelmäßige Releases bringen neue Funktionen und laufende Fehlerkorrekturen
  • Offizielle Dokumentation, Foren und Community helfen bei vielen Fragen
  • Die offene API erlaubt Speziallösungen für individuelle Produktionsabläufe
  • Viele Encoderoptionen erleichtern die Anpassung an vorhandene Hardware
  • Beliebig viele Szenen geben auch komplexeren Produktionen viel Spielraum
  • Anpassbare Docks erlauben eine Oberfläche passend zum eigenen Workflow
  • Viele Oberflächensprachen erleichtern die Nutzung in internationalen Teams
  • Stream-Verzögerung und Reconnect helfen bei instabileren Live-Verbindungen
  • Mehrere Container und Codecs erleichtern passende Aufnahme- und Exportwege
  • Direkte Quellenaufnahme reduziert Umwege über zusätzliche Capture-Software
  • Eigene Serverziele vermeiden eine Bindung an nur eine Streaming-Plattform
  • Der Quellcode verringert die Abhängigkeit von einem geschlossenen Anbieter
  • Szene und Ausgabe bleiben auch ohne laufende Internetverbindung nutzbar
  • Kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde für Lern- und Hobbyprojekte
  • Capture-Karten lassen sich direkt in umfangreiche OBS-Szenen integrieren
  • Die große Nutzerbasis bietet viele Anleitungen, Plugins und Lösungsansätze

Nachteile

  • Die große Zahl an Einstellungen kann neue Nutzer anfangs deutlich fordern
  • Komplexe Szenen benötigen je nach Auflösung spürbar viel Rechenleistung
  • OBS ersetzt keinen vollständigen Videoschnitt mit klassischer Timeline
  • Aufnahmen belegen bei hoher Qualität schnell viel lokalen Speicherplatz
  • Plugins können nach größeren OBS-Updates vorübergehend inkompatibel sein
  • Fehlerhafte Skripte können Speicherprobleme oder Programmabstürze auslösen
  • WebSocket sollte mit Passwort geschützt und bewusst freigegeben werden
  • Hohe Streamqualität hängt zusätzlich von Uploadrate und Plattformlimits ab
  • Hardware-Encoding hängt stark von Grafikkarte, Treibern und Plattform ab
  • Ältere Hardware liefert mit manchen Encodern sichtbar schwächere Qualität
  • OBS Studio 32.2 unterstützt macOS 12 wegen der neuen Qt-Version nicht mehr
  • Windows on Arm besitzt weiterhin mehrere experimentelle Einschränkungen
  • MKV ist robust, kann für manche Schnittprogramme aber Remuxing erfordern
  • Linux-Installation und Capture-Verhalten unterscheiden sich je Distribution
  • Game Capture bietet unter Windows mehr Funktionen als auf anderen Systemen
  • macOS benötigt für Bildschirm und Audio zusätzliche Systemberechtigungen
  • Browser-Quellen können von externen Webseiten und deren Ausfällen abhängen
  • Der offizielle Support stützt sich stark auf Dokumentation und Community
  • Eine eingebaute Cloud-Ablage für Aufnahmen gehört nicht zum Kernprodukt
  • Gemeinsame Echtzeitbearbeitung mehrerer Nutzer ist nicht der Hauptworkflow
  • Simultanes Streaming auf mehrere Plattformen braucht meist Zusatzlösungen
  • Eine falsche Encoderwahl kann die Aufnahmequalität sichtbar verschlechtern
  • Viele Drittanbieter-Erweiterungen erhöhen Aufwand für Pflege und Updates

Funktionen

  • Bildschirm, Fenster, Spiele und Kameras als Quellen erfassen und mischen
  • Mehrere Bild- und Tonquellen zu eigenen Szenen kombinieren und anordnen
  • Beliebig viele Szenen anlegen und per Übergang live wechseln oder testen
  • Quellen frei anordnen, skalieren, zuschneiden und bei Bedarf ausblenden
  • Browser-Seiten für Overlays, Chats und Alerts direkt als Quelle einbinden
  • Bilder, Texte, Videos und Diashows als Szenenquellen nutzen und mischen
  • Mikrofone, Desktop-Ton und weitere Audiogeräte getrennt erfassen und regeln
  • Audioquellen mit Gain, Noise Gate und Rauschfilter direkt fein abstimmen
  • VST-Audio-Plugins für zusätzliche Klangbearbeitung im Audiomixer nutzen
  • Audioquellen überwachen und ihre Pegel direkt im Mixer präzise steuern
  • Mehrere Audiospuren getrennt für spätere Nachbearbeitung lokal aufnehmen
  • Livestreams direkt an unterstützte Plattformen oder eigene Server senden
  • Lokale Videoaufnahmen unabhängig von einem Livestream direkt erstellen
  • Livestream und lokale Aufnahme bei Bedarf gleichzeitig starten und stoppen
  • Aufnahmen in MKV, MP4, MOV und weiteren Containern direkt lokal speichern
  • MKV-Aufnahmen nachträglich direkt in MP4 oder MOV sauber remuxen lassen
  • NVENC, AMF, Quick Sync und VideoToolbox für Hardware-Encoding einsetzen
  • Videos alternativ per x264 direkt über den Prozessor in Software encodieren
  • Studio-Modus für getrennte Vorschau und Programmausgabe gezielt einsetzen
  • Mehrere Szenen gleichzeitig über eine Multiview-Ansicht gezielt überwachen
  • Hotkeys für Szenen, Aufnahme, Stream und Audioaktionen gezielt festlegen
  • Mit dem Replay Buffer vergangene Momente nachträglich als Clip speichern
  • OBS-Szenen als virtuelle Kamera an andere Programme und Calls ausgeben
  • Profile für verschiedene Streaming- und Aufnahmeziele getrennt speichern
  • Separate Szenensammlungen für verschiedene Produktionen anlegen und pflegen
  • Szenensammlungen aus XSplit oder Streamlabs Desktop direkt importieren
  • Profile als JSON sichern und auf weiteren OBS-Systemen wiederverwenden
  • Vorschau, Szenen oder Quellen auf weitere Bildschirme separat projizieren
  • Stream-Verzögerung und automatische Neuverbindung für Ausfälle einrichten
  • Auto-Konfiguration an Hardware, Netzwerk und Einsatzzweck sinnvoll anpassen
  • Ausgabeauflösung, Bildrate und Skalierung für Streams separat konfigurieren
  • Den integrierten Plugin-Manager für Erweiterungen in OBS Studio nutzen
  • Drittanbieter-Plugins zur Erweiterung von OBS Studio gezielt installieren
  • Python- und Lua-Skripte für Automatisierungen direkt in OBS Studio nutzen
  • OBS über die integrierte WebSocket-Schnittstelle von extern fernsteuern
  • Eigene Plugins und Integrationen über die offene OBS-API selbst entwickeln
  • Startparameter für Aufnahme, Stream und Szenenwechsel gezielt verwenden
  • OBS im portablen Modus mit eigenen lokalen Einstellungen direkt starten
  • Mehrere OBS-Instanzen bei Bedarf parallel auf demselben Rechner öffnen
  • Die Dock-Oberfläche frei anordnen und Bereiche in eigene Fenster auskoppeln
  • Chroma Key, Farbkorrektur, Masken und weitere Quellfilter direkt anwenden
  • Mehrspur-Audio gezielt auf einzelne Aufnahme-Tracks getrennt verteilen
  • Hardware-Decoding für passende Medienquellen bei Bedarf direkt aktivieren
  • Browser-Quellen mit lokalen Dateien oder Webadressen flexibel betreiben
  • Hybrid MP4 und Hybrid MOV für robustere Aufnahmen als Ausgabe verwenden
  • Projektor-Ausgaben auch für Vorschau, Programmbild und Multiview nutzen
  • Eigene Streaming-Dienste über eigene Serverdaten direkt in OBS anbinden
  • WebP-Dateien in Bild-Diashows als normale Bildquelle gezielt einbinden
  • Filter und Quellen während einer Produktion gezielt ein- und ausschalten
  • Aufnahmeprofile für verschiedene Auflösungen und Bitraten gezielt wechseln

Geeignet für

  • Streamer auf Twitch, YouTube und ähnlichen Plattformen mit eigenem Setup
  • Creator, die Bildschirm, Kamera und Overlays in einer Szene kombinieren
  • Gamer, die Gameplay mit Mikrofon, Kamera und Alerts live übertragen wollen
  • Podcaster, die Video und mehrere Tonquellen gemeinsam aufnehmen möchten
  • Videoproduzenten, die mehrere Quellen ohne Lizenzkosten live mischen wollen
  • Lehrkräfte, die Bildschirmaufnahmen und Erklärvideos lokal erstellen wollen
  • Kursanbieter, die Tutorials mit Kamera, Folien und Bildschirm aufnehmen
  • Unternehmen, die interne Schulungen oder Produktdemos selbst produzieren
  • Teams, die wiederkehrende Produktionen über Szenensammlungen strukturieren
  • Veranstalter, die mehrere Kameras und Einspieler live zusammenführen wollen
  • Kirchen und Vereine, die Veranstaltungen mit kleinem Budget übertragen
  • Konferenzteams, die Bühnenbild, Präsentationen und Kameras live mischen
  • Esport-Produktionen, die Szenenwechsel und Multiview gezielt einsetzen
  • Musiker, die Live-Sessions mit mehreren Audio- und Videoquellen senden
  • Live-Coder, die Bildschirm, Kamera und Chat in einer Produktion verbinden
  • Designer, die kreative Arbeitsabläufe als Video oder Livestream zeigen
  • Freelancer, die Kunden-Demos oder Schulungsvideos lokal aufzeichnen wollen
  • Selbstständige, die Webinare ohne zusätzliche Streaming-Lizenz produzieren
  • Content-Creator, die hochwertige lokale Aufnahmen für Videos benötigen
  • Videoteams, die getrennte Audiospuren für spätere Bearbeitung brauchen
  • Produzenten, die Capture-Karten und externe Kameras direkt einbinden wollen
  • Nutzer, die Aufnahmen bevorzugt ohne Cloud-Zwang lokal speichern möchten
  • Open-Source-Nutzer, die Quellcode und freie Erweiterbarkeit bevorzugen
  • Entwickler, die OBS über Plugins, Skripte oder WebSocket erweitern wollen
  • Automationsfans, die Szenen und Quellen von externen Tools steuern möchten
  • Technikaffine Nutzer, die Bitrate, Encoder und Formate selbst kontrollieren
  • Einsteiger, die mit dem Auto-Assistenten ein solides Grundsetup suchen
  • Fortgeschrittene, die jede Quelle und Ausgabe detailliert einstellen wollen
  • Windows-Nutzer, die Spiele per Game Capture effizient aufnehmen möchten
  • macOS-Nutzer, die Kamera, Bildschirm und virtuelle Kamera zusammen nutzen
  • Linux-Nutzer, die freie Software für Aufnahme und Livestreaming bevorzugen
  • Teams mit Windows, macOS und Linux für einheitliche Produktionsabläufe
  • Videokonferenzen, die gestaltete OBS-Szenen als virtuelle Kamera nutzen
  • Webinar-Moderatoren, die Vorschau und Live-Ausgabe getrennt steuern möchten
  • Eventtechniker, die Multiview und Projektor-Ausgaben parallel benötigen
  • Streaming-Setups, die Hardware-Encoding bewusst zur CPU-Entlastung nutzen
  • Aufnahme-Workflows, die MKV oder Hybrid MP4 als robuste Container nutzen
  • Creator, die kurze Highlights mit dem Replay Buffer nachträglich sichern
  • Produktteams, die Software-Demos mit mehreren Quellen aufnehmen möchten
  • Supportteams, die Fehlerabläufe als verständliches Bildschirmvideo sichern
  • Studierende, die Präsentationen und Bildschirmaufnahmen selbst erstellen
  • Hochschulen, die Vorträge oder Veranstaltungen mit eigener Technik streamen
  • NGOs und Initiativen, die ohne Lizenzbudget eigene Livestreams produzieren
  • Hobbyfilmer, die mehrere Kameras und Tonquellen flexibel mischen möchten
  • Streaming-Profis, die Hotkeys und externe Steuerung konsequent einsetzen

Nicht geeignet für

  • Nutzer, die eine vollautomatische Ein-Klick-Produktion ohne Setup erwarten
  • Mobile Creator, die eine vollständige OBS-App für Android oder iOS suchen
  • Teams, die Videos gemeinsam in einer cloudbasierten Timeline bearbeiten
  • Nutzer, die einen vollständigen Videoeditor für Schnitt und Effekte suchen
  • Sehr schwache PCs, die gleichzeitig spielen und in hoher Auflösung streamen
  • macOS-12-Nutzer, die zwingend die aktuelle OBS-32.2-Reihe verwenden möchten
  • Windows-on-Arm-Nutzer, die heute alle x64-Funktionen vollständig benötigen
  • Teams, die Cloud-Speicher und zentrale Medienverwaltung integriert erwarten
  • Unternehmen, die einen festen Supportvertrag mit Reaktionszeiten benötigen
  • Nutzer, die ohne Zusatzdienste auf mehrere Plattformen parallel streamen
  • Personen, die keine technischen Bild- und Toneinstellungen vornehmen wollen
  • Workflows, die zwingend eine Browser-App ohne lokale Installation brauchen
  • Teams, die Szenen gleichzeitig in Echtzeit kollaborativ bearbeiten müssen
  • Nutzer, die fertige Social-Video-Vorlagen mit automatischem Schnitt suchen
  • Produzenten, die Plugins ablehnen, aber viele Spezialfunktionen benötigen
  • Setups ohne ausreichende Uploadrate für stabile Streams in hoher Qualität
  • Nutzer, die ihre gesamte Produktion nur per Smartphone betreiben wollen
  • Anwender, die keinerlei lokale Dateien oder Einstellungen verwalten möchten
  • Workflows, die eine vollständig verwaltete Streaming-Cloud voraussetzen
  • Einsteiger, die umfangreiche manuelle Feineinstellungen komplett ablehnen

Eckdaten

AnbieterWizards of OBS LLC
Gründung2019
HauptsitzUSA, Temecula (Kalifornien)
Preis abab 0 € / Monat

Bewertungen

Öffentliche Bewertungen aus bekannten Quellen.

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