Mendeley
Mendeley ist eine Literaturverwaltungssoftware für Studierende, Forschende und wissenschaftliche Teams. Mit Mendeley Reference Manager lassen sich Fachartikel, Bücher und andere Quellen als strukturierte Datensätze sammeln, thematischen Sammlungen zuordnen und durchsuchen. PDF-Dateien können direkt importiert, gelesen, farbig markiert und mit Notizen versehen werden. Ein Notebook fasst wichtige Fundstellen aus verschiedenen Dokumenten zusammen. Über den Mendeley Web Importer gelangen Quellen aus wissenschaftlichen Datenbanken und Websites in die persönliche Bibliothek. Mendeley Cite fügt Quellen in Microsoft Word ein und erstellt dazu passende Literaturverzeichnisse. Die Bibliothek wird zwischen Desktop und Web synchronisiert; private Gruppen ermöglichen den Austausch mit anderen. Ein dauerhaft kostenloser Tarif umfasst 2 GB Cloudspeicher und fünf Fragen an den KI-Leseassistenten. Bezahlte Tarife erweitern Speicher und KI-Funktionen. Wichtig für die Entscheidung: Das aktuelle Word-Add-in setzt Microsoft Word voraus, die früheren offiziellen Mobil-Apps wurden eingestellt und ein normaler Literatur-Export überträgt keine PDFs. Für vertrauliche Unterlagen sollten die Cloud- und Datenschutzbedingungen vorab geprüft werden.
Angaben ohne Gewähr. Preise, Funktionen, Testphasen, Angebote und Verfügbarkeit bitte stets vorab direkt beim Anbieter prüfen. Angaben ohne Gewähr. Details bitte direkt beim Anbieter prüfen. Angaben ohne Gewähr. Preise, Funktionen und Verfügbarkeit bitte direkt beim Anbieter prüfen.
Überblick
Mendeley ist ein Werkzeug für die Verwaltung wissenschaftlicher Literatur. Der moderne Mendeley Reference Manager sammelt bibliografische Angaben zu Artikeln, Büchern und anderen Veröffentlichungen und verbindet sie mit PDF-Dateien, sofern diese vorhanden sind. Quellen lassen sich thematisch sortieren, nach unterschiedlichen Angaben suchen und im integrierten PDF-Reader lesen. Textstellen können markiert oder kommentiert und in einem eigenen Notebook zusammengeführt werden. Mit dem zusätzlichen Mendeley Cite werden die gespeicherten Quellen in Microsoft Word zitiert und zu einem Literaturverzeichnis zusammengestellt.
Zum Produkt gehören mehrere eigenständige Bausteine, die nicht verwechselt werden sollten: Mendeley Reference Manager als moderne Desktop- und Webanwendung, Mendeley Web Importer als Browser-Erweiterung und Mendeley Cite als Add-in für Microsoft Word. Daneben ist das ältere Mendeley Desktop in Version 1.19.8 weiterhin gesondert verfügbar, erhält aber keine neuen Funktionen. Laut Mendeley-Blog kann die ältere Software für bestehende Arbeitsabläufe weiter verwendet werden; die langfristige Wartung wird in verschiedenen offiziellen Artikeln unterschiedlich beschrieben. Mendeley Data ist wiederum ein anderes Angebot für Forschungsdatensätze und nicht mit der persönlichen Referenzbibliothek gleichzusetzen.
Der Einstieg in eine Bibliothek gelingt auf mehreren Wegen. Neue Literaturangaben können manuell eingetragen oder anhand einer vorhandenen DOI, also einer eindeutigen Kennung für wissenschaftliche Veröffentlichungen, ergänzt werden. PDF-Dateien lassen sich einzeln, gesammelt oder per Drag-and-drop importieren. Außerdem können bestehende Quellenbestände aus BibTeX, RIS und EndNote XML übernommen werden. Mendeley versucht, Metadaten aus PDFs auszulesen. Autorennamen, Dokumenttyp, Erscheinungsjahr, Titel und DOI sollten dennoch geprüft werden, weil die automatische Erkennung nicht jeden Sonderfall fehlerfrei abbildet. Ein überwachter Ordner kann neu hinzukommende PDF-Dateien automatisch einlesen; laut offizieller Anleitung ist hierfür nur ein beobachteter Ordner je Gerät vorgesehen und eine Internetverbindung nötig.
Für die Literaturrecherche steht der Mendeley Web Importer bereit. Die Erweiterung kann auf besuchten wissenschaftlichen Webseiten bibliografische Angaben erkennen und, sofern verfügbar und rechtlich zugänglich, auch PDF-Volltexte in die Bibliothek übernehmen. Sie wird unter anderem für Chrome, Firefox, Edge und Safari angeboten. Ein Webimport ist nicht garantiert: Webseitenstruktur, Zugangsschranken und verfügbare Volltexte bestimmen, was tatsächlich erkannt wird. Beim Teilen oder Hochladen urheberrechtlich geschützter Artikel muss die jeweilige Lizenz beachtet werden. Der Web Importer hat zudem weitreichende Browserberechtigungen. Insbesondere in Hochschulen und Unternehmen kann deshalb eine gesonderte Freigabe erforderlich sein.
Die Bibliothek lässt sich mit Sammlungen, Schlagwörtern und Favoriten strukturieren. Eine Referenz kann mehreren thematischen Sammlungen zugeordnet sein, ohne dass deshalb getrennte Kopien der eigentlichen Quelle entstehen müssen. Das Löschen einer Sammlung bedeutet nicht automatisch das Löschen der darin aufgeführten Referenzen. Ergänzende Übersichten für neu hinzugefügte oder zuletzt gelesene Literatur unterstützen den Zugriff. Für die Suche stehen grundlegende bibliografische Angaben und in der aktuellen Desktopanwendung erweiterte Suchfelder bereit, unter anderem Autor, Titel, Jahr, Abstract und PDF-Inhalt. Die PDF-Volltextsuche kann Stellen innerhalb textbasierter Dateien auffinden; diese erweiterte Suche steht in der Webversion des Reference Managers nicht in gleichem Umfang bereit.
Für das Lesen stellt Mendeley einen eigenen PDF-Reader bereit. Darin können Textstellen kopiert, farbig markiert und mit Haftnotizen versehen werden. Auszüge aus unterschiedlichen Papieren lassen sich im Mendeley Notebook zusammenstellen. Ein Verweis auf die Ausgangsstelle unterstützt die Rückkehr zum Kontext eines Zitats. Notebook-Seiten können bearbeitet und einzeln exportiert werden. Einzelne PDFs können zudem mit ihren Markierungen und Anmerkungen ausgegeben werden. Diese Wege sind auch bei einem späteren Wechsel zu anderer Software wichtig: Nicht jeder interne Notizbuchbezug und jede Gruppenbeziehung wird durch einen einfachen bibliografischen Export mitgenommen.
Beim wissenschaftlichen Schreiben kommt Mendeley Cite zum Einsatz. Das Word-Add-in ermöglicht es, einzelne oder mehrere Quellen aus der Mendeley-Bibliothek einzufügen, Zitationsangaben anzupassen und ein Literaturverzeichnis aus den im Dokument verwendeten Nachweisen zu erzeugen. Änderungen am Zitierstil können die Formatierung der Zitate und des Verzeichnisses an andere wissenschaftliche Vorgaben anpassen. Das Add-in kann die Cloudbibliothek auch dann laden, wenn der Reference Manager nicht gleichzeitig geöffnet oder auf dem jeweiligen Computer installiert ist. Dokumente mit dem früheren Desktop-Zitations-Plugin lassen sich grundsätzlich umstellen; vor einer Umstellung empfiehlt sich eine Sicherungskopie und die Kontrolle aller Quellennachweise.
Mendeley Cite ist als aktuelles Add-in für unterstützte Microsoft-Word-Versionen vorgesehen, auch für Word im Web und nach den Produktangaben Word auf dem iPad. Daraus folgt nicht, dass eine moderne native Zitationsintegration für Google Docs oder LibreOffice verfügbar ist. Eine in älteren Anleitungen beschriebene LibreOffice-Anbindung bezieht sich auf das separate alte Mendeley-Desktop-Plug-in. Wer ohne Word arbeitet, sollte vor der Wahl die passende Zitationsintegration ausdrücklich prüfen. Der Anbieter bietet außerdem eine Entwickler-API zur technischen Anbindung bestimmter Literaturabläufe; nicht jeder historisch dokumentierte API-Endpunkt ist automatisch noch verfügbar.
Die Cloudbibliothek synchronisiert Referenzen und weitere unterstützte Daten zwischen dem Desktopprogramm und der Weboberfläche. Private Gruppen sind für gemeinsam genutzte Literaturlisten und PDF-Anmerkungen vorgesehen. Der Zugriff erfolgt über Einladungen, nicht allein durch eine öffentliche Fundstelle. Der offiziell genannte Rahmen umfasst bis zu 25 Mitglieder je Gruppe im kostenlosen Account, bis zu 50 bei bezahltem Speicher und bis zu 100 mit einer geeigneten Institutional Edition. Diese Zahlen bezeichnen Mitglieder pro Gruppe und sind nicht mit dem persönlichen Speicherlimit gleichzusetzen. Nach einer offiziellen Mendeley-Hilfeseite kann ein kostenloser Account fünf Gruppen anlegen; für die gemeinsam gespeicherten Gruppendokumente stehen insgesamt 100 MB zur Verfügung. Der persönliche Speicher von 2 GB ist davon zu unterscheiden. Einzelne Hochschulen können andere Speicher- und Gruppenleistungen anbieten, die nur für berechtigte Mitglieder gelten. Offline kann mit zuvor heruntergeladenen PDFs und einigen lokalen Funktionen gearbeitet werden; Synchronisierung, verschiedene Importabläufe und KI-Optionen bleiben netzabhängig.
Für Einzelpersonen gibt es einen dauerhaft kostenlosen Einstieg. Zum Prüfstand 3. Oktober 2026 nennt die offizielle Preisseite 2 GB Cloudspeicher und fünf Fragen an den Reading Assistant. Eine Frist oder ein klarer automatischer Reset dieses kostenlosen Fragenkontingents ist auf der öffentlich eingesehenen Preisansicht nicht hinreichend beschrieben. Ein dauerhaft kostenloser Tarif ist keine zeitlich begrenzte Testphase; eine separate allgemeine Trial wurde nicht belegt. Der angezeigte Preis auf ToolWissen kann deshalb mit 0 € beginnen, während die kostenpflichtigen Varianten eigenständig erklärt werden. Die Null steht für den kostenlosen Zugang und nicht für einen monatlichen Zahlbetrag.
Daneben veröffentlicht Mendeley die Tarife PLUS, PRO und MAX. PLUS kostet nach der öffentlich sichtbaren Preisliste 4,99 US-Dollar bei monatlicher Abrechnung oder 55 US-Dollar bei jährlicher Zahlung. Enthalten sind 5 GB Speicher und der laut Tarifübersicht unbegrenzte Reading Assistant. PRO kostet 9,99 US-Dollar monatlich oder 110 US-Dollar jährlich, bietet 10 GB und zusätzlich Ask My Library sowie Compare Experiments. MAX wird mit 14,99 US-Dollar monatlich oder 165 US-Dollar jährlich aufgeführt und mit unbegrenztem Speicher beworben. Die erwähnten Jahresbeträge sind echte Jahrespreise und keine Monatsbeträge. Ein vollständig belegbarer deutscher Euro-Checkout sowie die jeweilige Steuer- und Vertragsendsumme waren ohne Anmeldung nicht nachweisbar; deshalb werden die angezeigten Originalpreise hier nicht selbst in Euro umgerechnet.
Der Reading Assistant unterstützt Fragen zu einem textbasierten PDF und kann Antworten mit Fundstellenbezug liefern. Ask My Library soll Inhalte in der eigenen Bibliothek für natürlichsprachliche Fragen erschließen. Compare Experiments kann Methoden und Ergebnisse von bis zu zehn ausgewählten Dokumenten gegenüberstellen, soweit die entsprechende Tarifberechtigung besteht. Die Hilfeseiten beschreiben Einschränkungen für gescannte Dokumente, Bilder und Tabellen; Antworten können fachliche Fehler enthalten. Für wissenschaftliche Aussagen sind daher weiterhin die Originalquellen maßgeblich. Für vertrauliche Dokumente, personenbezogene Daten und insbesondere geschützte Gesundheitsinformationen weist die Anbieterhilfe auf notwendige Vorsicht bei KI-Eingaben hin. Mendeley-KI wird dort mit Englisch als Ausgabesprache beschrieben.
Der aktuelle Reference Manager wird für Windows, macOS und Linux angeboten und lässt sich zusätzlich im Browser öffnen. Für Windows nennt der Anbieter Windows 10 oder neuer; für Linux werden 64-Bit-Umgebungen und insbesondere Debian oder Ubuntu erwähnt. Für macOS besteht eine wichtige Versionsabweichung: Die allgemeine Downloadseite nennt noch macOS 10.15, während eine aktualisierte Supportangabe ab Reference Manager 2.144.0 macOS 12 verlangt. Für eine neue Installation gilt daher die versionsbezogene Mindestanforderung als sicherere Orientierung. Die ehemals offiziellen Mendeley-Apps für iOS und Android wurden 2021 eingestellt. Dass Mendeley Cite in Word auf dem iPad angeboten wird, ersetzt keine eigenständige aktuelle Smartphone-App für die gesamte Literaturbibliothek.
Bei der Datenmitnahme ist zwischen bibliografischen Informationen und den eigentlichen Dokumentdateien zu unterscheiden. Der Desktop-Export bietet BibTeX, RIS und EndNote XML für Literaturangaben; der Standardexport enthält laut Mendeley-Dokumentation keine PDFs. PDFs mit Annotationen und Notebook-Seiten müssen auf anderen Wegen einzeln gesichert werden. Ein vollständiger Ein-Klick-Export mit allen PDF-Dateien, Gruppenfreigaben und Notizbuchbeziehungen wurde nicht bestätigt. Vor einem Umzug zu Zotero, EndNote, Citavi oder JabRef ist deshalb ein Test mit einer kleinen, heterogenen Beispielsammlung sinnvoll. Die Webversion ist beim vollständigen Bibliotheksexport gegenüber dem Desktop zusätzlich eingeschränkt. Das ist für Archivierung, Backup und langfristige Unabhängigkeit eine wesentliche Grenze.
Datenschutz und Vertragsbedingungen sollten gerade bei unveröffentlichten Studien gesondert gelesen werden. Mendeley ist ein Produkt im Elsevier-Umfeld. Die öffentlich abrufbaren Mendeley-Nutzungsbedingungen nennen noch „Mendeley Limited“ als Dienstanbieter. Eine britische Gesellschaft exakt dieses Namens mit der Unternehmensnummer 06419015 wurde laut amtlichem Register jedoch bereits am 11. Juli 2023 aufgelöst. Zugleich wird das Word-Add-in offiziell von „ELSEVIER LIMITED“ veröffentlicht. Aus dieser nicht aufgelösten Dokumentenabweichung lässt sich die heutige konkrete Vertragspartei des gesamten Mendeley-Dienstes nicht eindeutig ableiten; die aktuelle vertragliche Zuordnung sollte vor einer verbindlichen institutionellen Nutzung geklärt werden.
Die Elsevier-Datenschutzrichtlinie beschreibt je nach Dienst die Verarbeitung von Konto-, Profil-, Forschungs-, Nutzungs- und Geräteinformationen und mögliche internationale Datenübertragungen. Das ist keine Zusicherung, dass alle Bibliotheksdateien deutscher Nutzer ausschließlich in Deutschland oder der EU liegen. Die Preisseite nennt AES-256 als Schutz für hochgeladene Inhalte; das ist eine Anbieterangabe, nicht automatisch ein unabhängiger Nachweis für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung oder die Schlüsselverwaltung. Der Web Importer kann weitgehende Zugriffsrechte auf besuchte Webseiten benötigen. Auch mit privaten Gruppen kann ein bereits geteilter Inhalt unter bestimmten Bedingungen nach einer Kontoschließung weiter sichtbar bleiben. Einrichtungen sollten deshalb die konkrete Datenverarbeitung, AVV/DPA, Löschbedingungen, Berechtigungen, zulässige PDF-Weitergabe und internationale Transfers selbst prüfen. Elsevier erklärt auf seiner übergeordneten Responsible-AI-Seite, dass Prompts und übermittelte Dokumente nicht für die Entwicklung großer Sprachmodelle verwendet werden. Das ist eine Anbieterangabe; die Geltung für den jeweiligen Mendeley-Vertrags- und Verarbeitungsvorgang bleibt bei vertraulichen Unterlagen gesondert zu prüfen. Eine pauschale DSGVO-Garantie folgt aus einzelnen Sicherheitsmerkmalen nicht.
Öffentliche Erfahrungen fallen je nach betrachteter Komponente unterschiedlich aus. Das Profil des Word-Add-ins „Mendeley Cite“ im Microsoft Marketplace zeigte am 3. Oktober 2026 2,2 von 5 Sternen bei 3.721 Bewertungen und besitzt im geprüften Bestand die höchste Zahl. Der Mendeley Web Importer im Chrome Web Store wurde auf einem eigenen Profil mit 2,3 von 5 bei 3.146 Bewertungen bewertet. Die Firefox-Erweiterung hat wiederum eine andere Nutzerstichprobe. Softwareportale wie G2, Capterra und GetApp bewerten teils das Produktangebot unter anderen Nutzungsbedingungen; Capterra, GetApp und Software Advice können überlappende Rezensionen aus demselben Netzwerk anzeigen. Diese Zahlen dürfen weder summiert noch als eine repräsentative Gesamtwertung des vollständigen Reference Managers verstanden werden. Hinweise in älteren Nutzerrezensionen können zudem Funktionen älterer Programmversionen betreffen.
Mendeley eignet sich insbesondere für wissenschaftliche Schreibende, die auf Word setzen und eine Bibliothek aus Artikeln, PDFs, Notizen und Quellenangaben gemeinsam verwalten möchten. Bei kleineren Beständen kann der Gratiszugang genügen; bei großen PDF-Sammlungen, mehr KI-Nutzung oder höherem Gruppenbedarf sind Tarif- beziehungsweise Hochschulberechtigungen relevant. Für ausschließlich mobil organisierte Arbeit, vollständig lokale Betriebsanforderungen, streng kontrollierte Forschungsdaten oder ein von Word unabhängiges Zitierverfahren sind die genannten Einschränkungen vorab entscheidend. Zotero ist ein direkter Vergleichspunkt für Literaturverwaltung mit offenem Quellcode, JabRef für BibTeX-/LaTeX-orientierte Arbeitsweisen, Citavi für stärker strukturierte Wissens- und Aufgabenarbeit und EndNote oder RefWorks für andere institutionelle beziehungsweise lizenzierte Forschungsumgebungen. Welche Alternative passt, hängt von Word-Bindung, Cloudfreigabe, Exportbedarf, Kosten und Plattformanforderungen ab.
Vorteile
- ✓Quellenangaben bleiben mit zugehörigen PDFs verbunden.
- ✓Standardisierte Felder erleichtern korrektes Zitieren.
- ✓Der Web Importer erspart das Abtippen vieler Angaben.
- ✓PDF-Metadaten müssen oft nicht neu erfasst werden.
- ✓Ein Ordnerimport nimmt wiederkehrende Handgriffe ab.
- ✓Sammlungen erleichtern die Trennung von Fachthemen.
- ✓Quellen können in mehreren Themen zugleich erscheinen.
- ✓Eine Sammlung lässt sich ohne Quellenverlust löschen.
- ✓Tags ergänzen die Struktur thematischer Sammlungen.
- ✓Favoriten zeigen häufig genutzte Quellen schneller an.
- ✓Desktop-Suchfilter helfen bei umfangreichen Beständen.
- ✓Volltextsuche findet Stellen jenseits der PDF-Titel.
- ✓PDF-Markierungen halten Fundstellen nachvollziehbar.
- ✓Haftnotizen bewahren Kommentare direkt am Textort.
- ✓Das Notebook bündelt Auszüge verschiedener Artikel.
- ✓Der Sprung zur Fundstelle erleichtert das Nachlesen.
- ✓Der PDF-Export erhält wichtige Anmerkungen bei Bedarf.
- ✓Word-Zitate stammen aus der gepflegten Bibliothek.
- ✓Literaturverzeichnisse müssen nicht per Hand entstehen.
- ✓Zitierstile lassen sich bei Journalwechsel umstellen.
- ✓Cite benötigt keinen parallel geöffneten Desktopclient.
- ✓Private Gruppen begrenzen den Kreis der Mitlesenden.
- ✓Gruppenannotation verbindet Teamkommentare mit PDFs.
- ✓Desktop und Web greifen auf synchronisierte Daten zu.
- ✓Ein kostenloser Einstieg senkt anfängliche Ausgaben.
- ✓Fünf KI-Fragen sind ohne Zusatzbezahlung enthalten.
- ✓Mehr Speicher ist über gestaffelte Tarife erhältlich.
- ✓Eigene Bibliotheksinhalte sind für KI-Fragen nutzbar.
- ✓KI-Vergleiche können Studienmethoden gegenüberstellen.
- ✓Exportformate erleichtern den Transfer von Metadaten.
- ✓Windows, macOS und Linux werden offiziell bedient.
- ✓Mendeley Desktop bleibt für bestehende Nutzer nutzbar.
- ✓Der Migrationsweg für ältere Bestände ist beschrieben.
- ✓Supportartikel erklären die wichtigsten Zitierabläufe.
- ✓Die API ermöglicht speziell programmierte Verbindungen.
- ✓Hochschulverträge können zusätzliche Kapazität geben.
- ✓Datenrichtlinien sind zur eigenen Prüfung zugänglich.
Nachteile
- ×Der Gratisplan begrenzt PDF-Cloudspeicher auf 2 GB.
- ×Erweiterte KI-Funktionen erfordern meist den PRO-Tarif.
- ×Der Reset der fünf kostenlosen KI-Fragen ist unklar.
- ×Offizielle native Smartphone-Apps wurden eingestellt.
- ×Das aktuelle Zitations-Add-in ist auf Word begrenzt.
- ×BibTeX- und RIS-Exporte enthalten keine PDF-Dateien.
- ×Der Webclient besitzt keinen vollen Bibliotheksexport.
- ×Erweiterte PDF-Volltextsuche fehlt in der Webansicht.
- ×Je Gerät wird nur ein PDF-Watch-Ordner unterstützt.
- ×Der automatische Ordnerimport benötigt Internetzugang.
- ×Teile der Nutzung hängen von der Cloud-Verbindung ab.
- ×Ein kompletter Umzug erfordert zusätzliche PDF-Exporte.
- ×Annotationen lassen sich mit RIS allein nicht sichern.
- ×Die Browser-Erweiterung verlangt weitreichende Rechte.
- ×KI-Fragen sind nicht für Bild- und Scan-PDFs gedacht.
- ×KI-Antworten können inhaltlich auch falsch ausfallen.
- ×Sensible Daten verlangen genaue Datenschutzprüfung.
- ×Geteilte Verlags-PDFs unterliegen Nutzungsrechten.
- ×Der alte Desktop erhält keine neuen Produktfunktionen.
- ×Die Mac-Mindestversion ist widersprüchlich angegeben.
- ×Die Gruppengröße hängt vom gewählten Tarifmodell ab.
- ×Kostenlos lassen sich höchstens fünf Gruppen anlegen.
- ×Kostenlose Gruppen teilen sich 100 MB Dateispeicher.
- ×Deutsche Bedienung ist nicht für alle Apps bestätigt.
- ×Ein EU-only-Speicherort ist öffentlich nicht zugesagt.
- ×USD-Preise lassen den deutschen Endpreis noch offen.
- ×Geteilte Beiträge können nach der Löschung bleiben.
- ×Nutzerkritik betrifft teils ältere Produktversionen.
Funktionen
- ✓Literaturangaben als eigene Datensätze manuell anlegen.
- ✓Quellen über eine vorhandene DOI-Kennung hinzufügen.
- ✓Einzelne PDF-Dateien per Drag-and-drop importieren.
- ✓Mehrere PDFs in einem Durchgang zur Bibliothek laden.
- ✓Literatur über den Dialog „Add new“ manuell erfassen.
- ✓Titel und Autoren aus importierten PDF-Dateien lesen.
- ✓Bestehende Bibliografien aus BibTeX-Dateien laden.
- ✓Bestehende Literaturdaten aus RIS-Dateien einlesen.
- ✓EndNote-XML-Bibliotheken in den Manager importieren.
- ✓Neue PDFs aus einem überwachten Ordner importieren.
- ✓Webseiten über Mendeley Web Importer direkt erfassen.
- ✓Artikelkennungen auf Webseiten automatisch erkennen.
- ✓Verfügbare Volltexte beim Webimport mit übernehmen.
- ✓Neue Webfunde einer Sammlung direkt zuordnen können.
- ✓Referenzen innerhalb thematischer Sammlungen ordnen.
- ✓Dieselbe Quelle in mehrere Sammlungen einsortieren.
- ✓Thematische Sammlungen unabhängig von Quellen löschen.
- ✓Einträge mit Schlagwörtern für Fachthemen versehen.
- ✓Referenzen in der Bibliothek als Favoriten markieren.
- ✓Neue und zuletzt gelesene Quellen schnell anzeigen.
- ✓Literaturangaben nach Titel oder Autor durchsuchen.
- ✓Bibliothekseinträge nach Veröffentlichungsjahr suchen.
- ✓Innerhalb einer ausgewählten Sammlung gezielt suchen.
- ✓Suchfelder wie Autor, Abstract oder DOI gezielt nutzen.
- ✓PDF-Volltexte in der Desktopversion gezielt suchen.
- ✓Genaue Wortfolgen in erweiterten Suchen verwenden.
- ✓Suchergebnisse mit Ausschlüssen weiter eingrenzen.
- ✓Quellen in Listen gemeinsam auswählen und bearbeiten.
- ✓Doppelte Bibliothekseinträge mit einer Ansicht finden.
- ✓PDF-Publikationen im integrierten Lesefenster öffnen.
- ✓Textstellen in wissenschaftlichen PDFs direkt kopieren.
- ✓Relevante Textpassagen mit mehreren Farben markieren.
- ✓Haftnotizen direkt an den PDF-Fundstellen hinzufügen.
- ✓PDF-Anmerkungen in einer gesammelten Ansicht lesen.
- ✓Ansicht und Zoom für geöffnete PDFs frei anpassen.
- ✓Markierte PDF-Passagen in Mendeley Notebook sammeln.
- ✓Notizen aus unterschiedlichen PDFs gemeinsam ordnen.
- ✓Aus dem Notebook zur Originalpassage zurückspringen.
- ✓Notebook-Seiten anlegen, umbenennen und bearbeiten.
- ✓Einzelne Notizbuchseiten im RTF-Format exportieren.
- ✓Einzelne PDFs mitsamt ihren Anmerkungen exportieren.
- ✓Mit Mendeley Cite Quellen direkt in Word einfügen.
- ✓Mehrere Referenzen in einer Word-Zitierstelle nutzen.
- ✓Zitierte Quellen als Word-Literaturverzeichnis sammeln.
- ✓Zitierstile im Word-Dokument später neu einstellen.
- ✓Eigene CSL-Zitierstile per eigener URL in Word nutzen.
- ✓Quellenangaben innerhalb von Word-Zitaten anpassen.
- ✓Mendeley Cite auch ohne geöffnete Desktop-App nutzen.
- ✓Alte Desktop-Zitate in das neue Cite-Format ändern.
- ✓Bibliothek und Notizen zwischen Geräten abgleichen.
- ✓Manuelle Synchronisierung des Quellenbestands starten.
- ✓Private Gruppen für gemeinsame Literatur einrichten.
- ✓Mitglieder per Einladung zu privaten Gruppen holen.
- ✓Gruppen-PDFs gemeinsam lesen und kommentieren können.
- ✓Gruppenbibliotheken für berechtigte Mitglieder teilen.
- ✓Quellenbibliothek im Desktop und im Browser öffnen.
- ✓Lokal heruntergeladene PDFs teilweise offline lesen.
- ✓Bibliografische Daten als BibTeX-Datei exportieren.
- ✓Bibliografische Daten auch als RIS-Datei exportieren.
- ✓Bibliografische Daten als EndNote-XML exportieren.
- ✓Reading Assistant zu einem einzelnen PDF befragen.
- ✓Zu einem PDF passende Fragen im Dialog nachschieben.
- ✓Ask My Library für Fragen an eigene PDF-Texte nutzen.
- ✓Bis zu zehn Experimente mit KI vergleichen lassen.
- ✓KI-Antworten anhand der PDF-Fundstellen nachprüfen.
- ✓Eine API für eigene Literaturabläufe programmieren.
- ✓Hochschulzugänge mit Sonderleistungen ggf. nutzen.
Geeignet für
- ✓Studierende, die Quellen für Bachelorarbeiten sammeln.
- ✓Studierende, die Masterarbeiten in Word schreiben.
- ✓Promovierende mit einem großen Bestand an PDF-Studien.
- ✓Forschende mit eigenen thematischen Literaturlisten.
- ✓Autorenteams, die Aufsätze mit Word-Zitaten verfassen.
- ✓Personen, die viele DOI-Quellen per Import erfassen.
- ✓Literaturarbeit mit wiederkehrenden PDF-Dateiimporten.
- ✓Personen, die in langen PDFs Textstellen wiederfinden.
- ✓Studienprojekte mit verteilten Literatur-Sammlungen.
- ✓Wissenschaftliche Arbeit mit eigenen PDF-Anmerkungen.
- ✓Forschende, die Zitate aus mehreren Studien bündeln.
- ✓Schreibende mit wechselnden Vorgaben für Zitierstile.
- ✓Nutzer, die BibTeX-Bestände in die App übernehmen.
- ✓Nutzer, die RIS-Bibliografien künftig weiterverwenden.
- ✓Teams, die Forschungspapiere privat gemeinsam lesen.
- ✓Kleine Teams mit gemeinsam kommentierten PDF-Dateien.
- ✓Teams, die Einladungen statt offene Freigaben nutzen.
- ✓Hochschulkurse mit strukturierter Literaturverwaltung.
- ✓Lehrkräfte, die wissenschaftliches Zitieren vermitteln.
- ✓Hochschulbibliotheken mit Workshops zur Quellenarbeit.
- ✓Forschende mit verschiedenen Desktop-Betriebssystemen.
- ✓Nutzer, die Desktop- und Web-Bibliotheken abgleichen.
- ✓Personen mit Beständen aus altem Mendeley Desktop.
- ✓Forschende, die einzelne PDFs mit KI-Fragen erkunden.
- ✓Forschungsteams mit PRO-Zugang zum KI-Studienvergleich.
- ✓Hochschulmitglieder mit institutionellen Zusatzrechten.
- ✓Programmierer mit spezialisierten Literaturprozessen.
- ✓Autorinnen, die PDF-Fundstellen für Bücher auswerten.
Nicht geeignet für
- ×Personen, die nur per Android-Smartphone arbeiten.
- ×Menschen, die eine native iPhone-App voraussetzen.
- ×Schreibende, die ausschließlich Google Docs verwenden.
- ×Nutzer des modernen Cite-Add-ins unter LibreOffice.
- ×Teams mit striktem Verbot externer Cloudspeicherung.
- ×Forschung mit ungeklärten sensiblen Personenangaben.
- ×Menschen, die alle Dateien mit einem RIS-Export wollen.
- ×Arbeitsabläufe, die komplett ohne Netzwerk auskommen.
- ×Reine Browsernutzer mit Bedarf an PDF-Volltextsuche.
- ×Große PDF-Sammlungen ohne Geld für Zusatzspeicher.
- ×Nutzer, die unbegrenzte KI-Nutzung gratis erwarten.
- ×Forscher, die eingescannten Text per KI lesen lassen.
- ×Teams, die vertrauliche Gesundheitsdaten per KI senden.
- ×Kostenlose Gruppen mit zwingend über 25 Mitgliedern.
- ×Nutzer mit Pflicht zu komplett deutscher Desktop-UI.
- ×Einrichtungen mit ungeklärter AVV und EU-Datenpflicht.
- ×Entwickler, die einen quelloffenen Manager suchen.
- ×Teams, die jede Gruppenkopie garantiert löschen müssen.
- ×Personen, die ohne Microsoft Word zitieren müssen.
- ×Nutzer, die volle mobile Offline-Nutzung erwarten.
Eckdaten
Bewertungen
Öffentliche Bewertungen aus bekannten Quellen.
Alternativen
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