Craft kombiniert einen blockbasierten Dokumenteditor, Notizen und persönliche Wissensorganisation mit Aufgaben, Sammlungen und Funktionen für geteilte Dokumente. Ein Dokument kann nicht nur Fließtext enthalten, sondern auch formatierte Absätze, Tabellen, Bilder, Links, Unterseiten und eingebettete Elemente. Die Anwendung ist deshalb vor allem eine Schreib- und Dokumentationsumgebung und kein gewöhnlicher Cloudordner, kein vollständiges Office-Paket und kein klassisches Website-Content-Management-System.
Bei mehreren miteinander verbundenen Notizen kommen Rückverweise, sogenannte Backlinks, hinzu: Sie zeigen, wo ein Dokument von anderen Dokumenten aus verlinkt wird. Wer gern in zusammenhängenden Dokumenten statt in vielen einzelnen Textdateien arbeitet, kann Inhalte so einfacher gegliedert halten. Daneben können Einzelpersonen und kleine Gruppen Tagesnotizen, To-dos und projektbezogene Unterlagen in demselben Arbeitsbereich verwalten.
Ein typischer Einstieg beginnt mit einem neuen Dokument. Absätze und Medien werden als eigenständige Inhaltsblöcke bearbeitet; sie lassen sich formatieren, verschieben oder in Unterseiten gliedern. Vorgefertigte Vorlagen helfen etwa bei Besprechungsnotizen, Konzepten oder Redaktionsplänen. Farben, Schriften, Cover und weitere Stiloptionen verändern die Darstellung. Das eignet sich für lesbare Kundenunterlagen, Lernnotizen oder Manuskripte. Dass Craft Dokumente optisch gestalten kann, bedeutet aber nicht, dass die Software alle Funktionen eines professionellen Layoutprogramms oder jede Word-Formatierung unverändert unterstützt. Wer umfangreiche Fachformate nutzt, sollte den späteren Export anhand eigener Muster prüfen.
Für die Ordnung gibt es neben Arbeitsbereichen und Ordnern auch interne Verlinkungen, Tags und Suche. Eine Collection ist eine strukturierte Sammlung von Einträgen mit festgelegten Eigenschaften. Beispielsweise können Einträge als Liste mit Status, Datum oder Kategorie geführt werden. Eine gemeinsame Datenbasis kann je nach verfügbarer Funktion als Tabelle, Galerie oder Kanbanansicht dargestellt werden. Bei Kanban werden Einträge typischerweise in Spalten für Bearbeitungsstände eingeordnet. Das ist nützlich für Redaktionsideen oder einfache Projektübersichten. Daraus folgt jedoch keine Gleichwertigkeit mit komplexen relationalen Datenbanken, Tabellenkalkulationen, CRM-Systemen oder ausgereiften Prozesswerkzeugen mit beliebigen Formeln und Automationsketten.
Tagesnotizen ordnen Einträge einem Kalendertag zu. Aufgaben lassen sich innerhalb von Dokumenten notieren und in unterstützten Übersichten verfolgen; Fälligkeitstermine und Erinnerungen ergänzen die Planung. Eine Integration mit Apple Calendar ist auf geeigneten Apple-Geräten dokumentiert. Wenn dort Google- oder Outlook-Kalender in Apple Calendar eingebunden sind, ist das nicht automatisch eine eigenständige universelle Craft-Integration für alle Betriebssysteme. Für ein detailliertes Terminmanagement oder ein spezialisiertes Aufgabenprogramm mit komplexen Projektabhängigkeiten sollte geprüft werden, ob die in Craft bereitstehenden Funktionen genügen.
Eine weitere Anwendung ist die Freigabe von Dokumenten. Ein Dokument kann als Web-Seite oder über einen Leselink erreichbar werden; Empfänger brauchen für die öffentliche Ansicht nicht zwangsläufig ein eigenes Craft-Konto. Beim Teilen und Veröffentlichen sind je nach Modus Einstellungen für Kennwörter, Ablaufzeiten und die Sichtbarkeit für Suchmaschinen dokumentiert. Für veröffentlichte Seiten lassen sich auf passenden Bezahlplänen auch eigene Domains und Nutzungsanalysen einsetzen. Das ist hilfreich für Anleitungen, Informationen oder einfache Projektseiten. Wer dagegen einen ganzen Internetauftritt mit Shop, komplexer Navigation, Plugins, Redaktionsrollen und umfassender Suchmaschinensteuerung betreibt, benötigt normalerweise weitere Werkzeuge.
Gemeinsame Dokumente können kommentiert und – mit den jeweiligen Rechten – bearbeitet werden. Die Tarife für Familien oder Teams fassen mehrere persönliche Konten zusammen und ermöglichen dafür vorgesehene gemeinsame Arbeitsbereiche. Vor dem Teilen vertraulicher Inhalte sollte festgelegt werden, ob Personen nur lesen, kommentieren oder bearbeiten dürfen und wie lange ein Freigabelink aktiv bleiben soll. Beim Veröffentlichen im offenen Web ist zusätzlich zu prüfen, ob Namen, interne Notizen oder eingebettete Medien enthalten sind, die nicht öffentlich werden sollen. Die Veröffentlichung über Craft ersetzt auch keine eigenen rechtlichen Pflichtangaben für öffentlich betriebene Angebote.
Craft unterstützt mehrere Wege zur Datenmitnahme. Zu den dokumentierten Exportformaten gehören PDF, Markdown, TextBundle und auf unterstützten Geräten Word-Dateien. PDF ist geeignet, wenn ein Dokument als fertige Ansicht an Personen ohne Craft-Konto weitergegeben werden soll. Markdown ist ein verbreitetes Textformat mit einfacher Struktur; es erleichtert spätere Weiterverarbeitung in anderen Schreibwerkzeugen. TextBundle kann Markdown-Dateien mit dazugehörigen Medien bündeln. Diese Formate sind jedoch keine Garantie, dass spezielle Craft-Collections, individuelle Designs oder jede interne Verknüpfung verlustfrei in einem anderen Programm ankommen. Größere Sammelexporte sind nach den untersuchten Hilfeseiten nur für ausgewählte Apple-Apps vorgesehen.
Für einen Import können beispielsweise Markdown- und TextBundle-Daten verwendet werden. Wer von Obsidian, Notion oder einem anderen System wechselt, sollte zuerst wenige repräsentative Notizen mit Tabellen, Bildern, internen Links und Unterseiten übertragen und das Ergebnis vergleichen. Die Web-App importiert laut dokumentiertem Ablauf jeweils nur eine Markdown-Datei; zudem nennt die Hilfe eine Grenze von 1.000 Dateien pro Importvorgang. Ein großer Umzug sollte daher in kontrollierten Etappen stattfinden. Vollständige Parität mit beliebigen Eigenschaften und Datenbanken des Ausgangssystems ist ohne eigenen Vergleich nicht belegbar. Dies gilt auch dann, wenn ein Anbieter eine schnelle Migration bewirbt.
Die Anwendung ist offiziell für macOS, iPhone und iPad, Windows, Android sowie über den Browser erhältlich. Auf unterstützten Apple-Geräten können vorhandene Inhalte im Hintergrund für die Offline-Arbeit bereitgehalten werden. Bei Windows, Web und Android gelten engere Regeln: Wichtige Dokumente müssen vor der Reise oder einer unterbrochenen Verbindung online geöffnet werden, damit sie lokal zwischengespeichert sind. Ein Cache ist keine dauerhaft garantierte Vollkopie aller Arbeitsbereiche. Nicht jede Funktion arbeitet offline; neue Dokumente oder Ordner, Dateiuploads, Kommentare, Smart Search und manche zentralen Aufgabenübersichten benötigen laut Hilfe Onlinezugriff. Bei erneuter Verbindung werden unterstützte Änderungen synchronisiert. Für kritische Offline-Szenarien empfiehlt sich ein Praxistest mit den tatsächlich eingesetzten Geräten.
Der kostenlose Tarif ist zeitlich unbegrenzt, aber inhaltlich begrenzt. Die offizielle deutsche Preistabelle nennt 1.500 Inhaltsblöcke über alle Dokumente, 1 GB Speicher, bis zu 25 MB pro Medienupload und einen Versionsverlauf von sieben Tagen. Ein Block entspricht nicht einem ganzen Dokument; eine umfangreiche Notiz kann viele Blöcke enthalten. Links teilen und Geräte synchronisieren gehören zur öffentlichen Funktionsübersicht. Ein gemeinsam genutzter Space ist im Gratisplan dort nicht enthalten. Die Tabelle nennt außerdem ein begrenztes KI-Kontingent und technische API-/MCP-Zugangsgrenzen. Damit eignet sich der Gratisplan für den Einstieg und gelegentliche Notizen, nicht automatisch für unbegrenzt wachsende Wissensarchive.
Bei der auf Deutschland eingestellten offiziellen Website steht Craft Plus mit 8,00 € pro Monat bei der monatlichen Option. Für die Jahresoption zeigt die Website 6,40 € je Monat als Vergleichswert; ein tatsächlich separat ausgewiesener Jahresrechnungsbetrag wurde im damaligen Checkout ohne eigenes Konto nicht abschließend bestätigt. Family wird mit 15,00 € monatlich beziehungsweise einem angezeigten Wert von 12,00 € je Monat bei Jahreszahlung beschrieben und soll zwei bis sechs Plus-Konten bündeln. Team nennt 50,00 € pro Monat für bis zu zehn Plus-Konten. Für größere Gruppen wird eine individuelle Anfrage angeboten. Die Währung der Websiteanzeige kann sich abhängig von der regionalen Darstellung unterscheiden. Beim deutschen Apple App Store sind für das reguläre Plus-Abo separat 9,99 € im Monat und 95,99 € im Jahr als In-App-Käufe ausgewiesen; ältere Legacy-Produkte werden dort ebenfalls angeboten. Diese Apple-Beträge sind nicht mit den Website-Tarifen oder deren angezeigten Monatsvergleichswerten gleichzusetzen. Der tatsächliche Endpreis wird beim jeweils gewählten Kaufweg vor Abschluss geprüft. Die in Craft angezeigte jährliche Monatsäquivalenz darf nicht als monatlicher Abbuchungsbetrag bezeichnet werden; Steuern, Abschlussbetrag und regionaler Tarif werden vor einer Bestellung im Checkout geprüft.
Die kostenpflichtige Plus-Stufe hebt laut Vergleichstabelle die Grenzen für Inhaltsblöcke und Speicher auf und verlängert den dort genannten Versionsverlauf auf 30 Tage. Bei sehr großen Dateien, außergewöhnlichem Verbrauch oder speziellen APIs können technische Nutzungsbedingungen gelten, auch wenn eine Tabelle mit 'unbegrenzt' wirbt. Family und Team sind Gruppenangebote, kein allgemein kostenloser Mehrnutzerzugang. Eine allgemein und aktuell garantierte, zeitlich begrenzte Plus-Testphase ist aus den zugänglichen Primärquellen nicht eindeutig hervorgegangen; ein dauerhaft kostenloser Basisplan ist keine Testphase. Bildungsangebote werden vom Hersteller gesondert beschrieben und sollten nur bei bestätigter Berechtigung und nach Prüfung ihrer aktuellen Bedingungen eingeplant werden.
Der KI-Assistent hilft beim Formulieren, Zusammenfassen, Überarbeiten und teilweise beim Recherchieren innerhalb geeigneter Craft-Inhalte. Der Anbieter unterscheidet Cloud-Modellklassen und deren Aufwand. Die Preistabelle zeigt im kostenlosen Tarif 15 KI-Credits und in Plus 50 Credits pro Monat; Hilfeseiten beschreiben den Verbrauch teilweise zusätzlich in ungefähren Sitzungen. Eine Sitzung entspricht nicht zwangsläufig einem Credit: Der tatsächliche Verbrauch hängt unter anderem vom gewählten Modell und der Menge einbezogener Dokumente ab. Deshalb sind die beiden Darstellungen keine widerspruchsfrei direkt umrechenbaren Einheiten. Einsteiger sollten ihr Nutzungsmuster beobachten, bevor sie aus einer Zahl eine feste Anzahl möglicher KI-Aufgaben ableiten.
Für bestimmte Apple-Geräte ist zusätzlich die Verwendung lokal laufender KI-Modelle dokumentiert; dabei sollen keine Cloud-Credits verbraucht werden. Außerdem können je nach Funktion eigene Zugänge zu OpenAI oder Anthropic eingebunden werden. Diese Optionen unterscheiden sich bei Geräten, Kosten, Eingaben und möglicher Verarbeitung durch Dritte. Die lokale Modelloption bedeutet nicht, dass generell jedes Craft-Dokument nur auf dem eigenen Gerät gespeichert wird. Ein Anbieterhinweis beschreibt außerdem sogenannte External Storage Spaces, deren Inhalte nach Herstellerangabe nicht in das reguläre Craft-Backend übertragen werden. Welche Verfügbarkeit, Synchronisation und Funktionsgrenzen diese Speicherart derzeit auf den benötigten Geräten hat, ist gesondert zu prüfen; daraus folgt kein vollständiger eigener Craft-Serverbetrieb. Wer vertrauliche Notizen mit KI bearbeiten möchte, sollte vorab prüfen, welche konkreten Inhalte an welches Modell übertragen werden und welche Datenschutzregeln für die jeweilige Anbindung gelten. KI-generierte Texte und Zusammenfassungen sollten vor einer Veröffentlichung weiterhin redaktionell auf sachliche Fehler kontrolliert werden.
Zusätzlich zu den eingebauten Funktionen dokumentiert Craft eine Programmierschnittstelle, abgekürzt API, und einen MCP-Zugang für kompatible KI-Systeme. Über solche Verbindungen können berechtigte fremde Programme Inhalte nutzen oder Arbeitsschritte anstoßen. Der Preisvergleich nennt dafür unter anderem 100 Anfragen pro Minute und 20.000 Blöcke pro Minute, wobei der tatsächlich mögliche Zugriff zusätzlich von Authentifizierung und Funktionsberechtigungen abhängt. Ein offizieller Web Clipper dient dazu, Inhalte aus geeigneten Browsern zu übernehmen; eine Readwise-Anbindung kann markierte Lesepassagen übertragen. Apple Shortcuts und systemnahe Integrationen sind ebenfalls dokumentiert. Diese Spezialfunktionen richten sich eher an technisch versierte Nutzer und sollten nicht die grundlegenden Anforderungen an den Notizeditor verdecken.
Bei Sicherheit und Datenschutz unterscheidet die Redaktion zwischen belegter Aussage und Garantie. Craft erklärt auf seiner eigenen Sicherheitsseite, Informationen bei der Übertragung und Speicherung zu verschlüsseln und externe Sicherheitsprüfungen zu veranlassen. Daraus folgt nicht, dass alle Inhalte mit ausschließlich nutzerseitigen Schlüsseln Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Die Datenschutzerklärung sagt, dass der Anbieter persönliche Inhalte nicht für Werbeverkäufe nutzt und nach seiner eigenen Darstellung nicht ohne Einwilligung zur KI-Modellschulung verwendet. Für Unternehmen bleiben die konkret benötigten Vertragsunterlagen, eine mögliche Auftragsverarbeitungsvereinbarung, Unterauftragnehmer, Serverregionen, Löschfristen und Datentransfers entscheidend. Diese Punkte sind im vorliegenden Material nicht alle unabhängig oder vertraglich abschließend bestätigt. Vor der Speicherung besonders sensibler Daten ist deshalb eine konkrete Prüfung der eigenen rechtlichen und organisatorischen Anforderungen nötig.
Betreiber des Dienstes ist nach den Nutzungsbedingungen Craft Docs Limited; die britische Gesellschaft ist unter der Nummer 12092174 eingetragen und hat ihren registrierten Sitz in London im Vereinigten Königreich. Der Sitz einer Gesellschaft sagt nicht automatisch aus, in welchem Land jede Notiz oder jedes Backup gespeichert wird. Als Supportwege nennt Craft insbesondere ein Hilfecenter sowie E-Mail-Kontakt. Bei geschäftlicher Einführung sollten Unternehmen außerdem klären, welche garantierten Reaktionszeiten, Kontrollen für Rollen und Zugriffe sowie vertraglichen Zusagen im tatsächlich gewählten Tarif bestehen. Eine pauschale Behauptung, die Anwendung erfülle in jedem Einsatzszenario alle datenschutzrechtlichen Anforderungen, wäre auf dieser Quellenlage nicht gerechtfertigt.
Öffentliche Erfahrungen fallen je nach Plattform, Land und Zeitraum unterschiedlich aus. Die deutsche iOS-App-Store-Ansicht nennt 4,7 von 5 Sternen bei 1.741 Bewertungen. Das US-iOS-Profil besitzt sichtbar mehr Bewertungen (Apple zeigt gerundet 6,6 Tsd.), doch sein aktueller exakter Zähler konnte nicht direkt belegt werden. Die numerische Importliste nutzt deshalb vorläufig die höchsten direkt exakt bestätigten Zähler und kennzeichnet diese Einschränkung ausdrücklich; Mac- und andere Länderansichten führen eigenständige Bewertungszähler. Weitere passende öffentliche Profile bestehen etwa auf Product Hunt und G2. Wiederkehrend gelobt werden in Rezensionen die Dokumentgestaltung und die Möglichkeit, Notizen mit anderen zu teilen. Kritische Stimmen beschreiben teilweise eine unübersichtliche Oberfläche, Wünsche nach detaillierteren Formatierungen und Unterschiede bei der Offline-Nutzung. Ältere Bemerkungen über fehlende Android-Apps oder Collections dürfen angesichts neuerer offizieller Produktangaben nicht als aktueller Funktionsmangel übernommen werden. Die verschiedenen Profile stammen aus unterschiedlichen Stichproben und werden nicht gemittelt oder addiert.
Zu den direkten Alternativen gehören beispielsweise Notion für besonders flexible Datenbanken und Teamworkflows, Obsidian für lokal gespeicherte Markdown-Dateien, OneNote für klassische Notizbücher mit Microsoft-Bezug, Evernote für das Sammeln und Durchsuchen verschiedenartiger Unterlagen sowie Bear oder Ulysses für stärker spezialisierte Schreibumgebungen. Bei Craft liegt der Schwerpunkt auf optisch gestalteten Dokumenten, verknüpften Notizen und einem integrierten Weg zur Freigabe oder einfachen Veröffentlichung. Die passende Wahl hängt davon ab, ob lokale Kontrolle, komplexe Datenbankbeziehungen, umfassende Teamplanung oder ein ruhiger Dokumenteditor im Mittelpunkt steht. Importierbare Formate allein entscheiden keinen Umstieg; maßgeblich sind auch die übernommenen Links, Anhänge, Sammlungen, Rechte und gegebenenfalls Kosten.
Craft betreibt ein öffentliches Affiliate-Programm, über das zugelassene Publisher die Software bewerben können. Laut Anbieter werden 50 Prozent der vermittelten Zahlungen aus neuen Abonnements, Upgrades und Verlängerungen innerhalb der ersten zwölf Monate vergütet. Anmeldung und Erfolgsmessung laufen über Impact; eine Aufnahme erfolgt nicht automatisch. Das Programm ist vom allgemeinen kostenlosen Craft-Konto und von Gutscheinen für Endkunden zu unterscheiden. Öffentlich nicht ausreichend bestätigte Details wie Cookie-Laufzeit, Auszahlungsgrenzen oder eine zweite Provisionsstufe sollten nicht aus allgemeinen Branchengepflogenheiten abgeleitet werden. Damit bleibt die Provisionsangabe konkret, ohne weitergehende Bedingungen zu behaupten.
Vor der Entscheidung ist ein kleiner Praxistest mit eigenen Dokumenten sinnvoll: Eine realistische Notiz mit Unterseiten, Tabelle, Links und Medien anlegen, dieselbe Notiz auf den gewünschten Geräten öffnen, die Offline-Verfügbarkeit prüfen und die wichtigsten Inhalte wieder exportieren. Bei Nutzung im Team zusätzlich Freigaben und Rechte ausprobieren; bei KI-Einsatz das tatsächliche Kontingent und den Datenfluss klären. So lässt sich feststellen, ob der dokumentorientierte Ansatz zum eigenen Arbeitsablauf passt. Craft bietet viele kombinierte Möglichkeiten, ist aber weder ein vollständiger Ersatz für jedes Spezialprogramm noch automatisch für jede vertrauliche Datenart freigegeben.