Synthflow

Synthflow ist eine Cloud-Plattform für KI-Sprachagenten, mit denen Unternehmen eingehende und ausgehende Telefonate automatisieren können. Agenten beantworten Fragen, qualifizieren Leads, buchen Termine, erkennen Voicemails, erfassen Gesprächsdaten und übergeben Anrufe bei Bedarf an Mitarbeitende. Der visuelle Builder richtet sich auch an Teams ohne eigene Entwicklung, während REST-API, Webhooks, SIP/PBX, Custom Actions und Integrationen mit CRM-, Kalender- und Supportsystemen anspruchsvollere Abläufe ermöglichen. Vor dem Produktivstart lassen sich Agenten per Testanruf und automatisierten Simulationen prüfen; Logs und Analytics helfen anschließend bei Kontrolle und Optimierung. Synthflow ist vor allem für Unternehmen, Contact Center, BPOs, Agenturen und Systemintegratoren mit regelmäßigem Telefonvolumen interessant. Neue Enterprise-Pakete werden vertriebsbasiert geplant und als Jahresvertrag vereinbart. Die deutsche Preisseite nennt einen hohen Einstieg, während Agenten laut Startseite vor dem Launch kostenlos erstellt und konfiguriert werden können; nach dem Launch nennt die Startseite ein Pay-as-you-go-Modell. Für EU-Projekte ist ein EU-Cluster verfügbar, dessen Auswahl später jedoch nicht geändert werden kann.

Ein- und ausgehende CallsEU-Datenregion verfügbarSIP/PBX weiter nutzbar

Überblick

Synthflow ist eine cloudbasierte Voice-AI-Plattform von AgentFlow AI GmbH aus Berlin. Unternehmen bauen damit KI-Sprachagenten, die eingehende und ausgehende Telefonate übernehmen, Fragen beantworten, Informationen sammeln, Termine vereinbaren, Leads qualifizieren und Gespräche bei Bedarf an Menschen weitergeben. Der Kern ist ein visueller Agenten- und Flow-Aufbau ohne klassische Programmierung; gleichzeitig stehen APIs, Webhooks, SIP/PBX-Anbindungen und eigene Aktionen für technisch anspruchsvollere Abläufe bereit. Damit richtet sich Synthflow heute vor allem an produktive Unternehmensprozesse mit regelmäßigem oder hohem Telefonvolumen.

Der typische Aufbau beginnt mit einem Agenten, dessen Aufgabe, Begrüßung, Sprache, Stimme, Wissensquellen und Gesprächsregeln festgelegt werden. Gesprächslogik kann über den visuellen Flow Designer in Zustände, Übergänge und kleinere Teilabläufe gegliedert werden. Wissensbasen lassen sich aus Texten, Dateien und Webseiten aufbauen, damit der Agent auf hinterlegte Informationen zugreifen kann. Während eines Anrufs können Actions zusätzliche Aufgaben ausführen: Dazu gehören Echtzeit-Terminbuchung, strukturierte Informationsextraktion, SMS- oder WhatsApp-Nachrichten, Übergaben und eigene HTTP-Anfragen an externe Systeme. Variablen übertragen Angaben aus dem Gespräch in spätere Schritte, beispielsweise Namen, Bestellnummern oder Terminwünsche.

Für menschliche Übergaben unterstützt Synthflow unterschiedliche Ziele und Transferarten. Anrufe können an normale Telefonnummern, SIP-Endpunkte oder dynamisch ermittelte Ziele weitergegeben werden. Je nach Aufbau sind warme und kalte Transfers möglich; bei einem warmen Transfer kann die empfangende Person vor der eigentlichen Übergabe Informationen zum Gespräch erhalten. Für vorhandene Telefonie gibt es mehrere Wege: Unternehmen können eigene Twilio-Nummern weiterverwenden, SIP-Trunks oder PBX-Systeme anbinden oder für schnelle Tests Nummern direkt über Synthflow kaufen. Direkt angebotene Nummern sind aktuell für die USA, Kanada und Australien dokumentiert und kosten 1,50 USD pro Monat. Für langfristige Produktionsumgebungen empfiehlt die Dokumentation eigene Twilio- oder SIP-Strukturen, weil dadurch Nummern und regionale Anforderungen besser unter eigener Kontrolle bleiben.

Automationen reichen über das eigentliche Gespräch hinaus. Custom Actions können vor oder während eines Calls HTTP-Anfragen mit GET, POST, PUT, PATCH oder DELETE ausführen, Daten aus CRM- oder Backend-Systemen lesen und neue Datensätze oder Folgeprozesse anstoßen. Der visuelle Workflow-Bereich verbindet Agenten mit CRM, Datenbanken, Kalendern und externen APIs und kann beispielsweise vor einem Anruf Kundendaten anreichern, aus einem Ereignis einen Outbound-Call starten oder nach dem Gespräch Ergebnisse zurückschreiben. Wichtig für die Preisentscheidung: Workflows sind laut aktueller Dokumentation ausschließlich im Enterprise-Tarif verfügbar. Native Integrationen und andere Verbindungswege können je nach Vertrag trotzdem außerhalb dieses Workflow-Bereichs verfügbar sein.

Zu den dokumentierten Integrationen gehören unter anderem HubSpot, Salesforce und GoHighLevel für CRM-Prozesse, Zendesk und Freshworks für Support- und Wissensinhalte sowie Cal.com für Terminbuchungen. Make und Zapier können zusätzliche Automationen verbinden. Für Stimmen und Telefonie lassen sich je nach Workspace weitere Anbieter einbinden. Synthflow unterstützt außerdem Bring Your Own Key für bestimmte Modellanbieter, wenn der jeweilige Vertrag diese Funktion freischaltet. Über MCP, einen Standard zur Verbindung von KI-Assistenten mit externen Werkzeugen, kann Synthflow aus ChatGPT, Codex oder Claude heraus verwaltet werden. Die offizielle API besitzt getrennte Basisadressen für Global-, US- und EU-Workspaces und kann Agenten, Calls, Simulationen und Actions programmatisch steuern.

Für wiederkehrende Kontakte unterstützt Synthflow sogenannte Memory Groups. Damit kann ein Agent Informationen aus früheren Interaktionen behalten und später wiederverwenden. Die Dokumentation beschreibt außerdem einen kanalübergreifenden Kontext zwischen Voice, SMS und WhatsApp, wenn dieselbe Telefonnummer verwendet wird und die beteiligten Agenten dieselbe Memory Group nutzen. Das kann etwa für Supportverläufe, Nachfassgespräche oder Terminabsprachen nützlich sein. Dabei gelten weiterhin die regionalen Grenzen der Kanäle: WhatsApp- und SMS-Chat-Agenten sind nach aktueller Regionsdokumentation nur in US-Workspaces verfügbar.

Vor dem Produktivstart bietet die Plattform mehrere Testwege. Ein Agent kann per Telefonanruf, Chat oder Web-Call manuell geprüft werden. Für systematischere Qualitätssicherung gibt es Simulationen im Test Center: Dort führt ein Persona-Agent automatisch Gespräche mit dem eigenen Agenten, während festgelegte Erfolgskriterien bewertet werden. Testfälle können auf typische Szenarien wie Antwortgenauigkeit, Einhaltung eines Gesprächsablaufs, schwierige Nutzer, Wiederholungen oder Aufgabenerfüllung ausgerichtet werden. Wiederholte Testläufe helfen dabei, Änderungen an Prompts und Flows miteinander zu vergleichen und Fehler vor einem echten Kundenkontakt zu finden. Eine wichtige Grenze der aktuellen Simulationen ist, dass Transfers und Real-Time-Booking-Aktionen dort nicht tatsächlich ausgeführt, sondern anhand des Gesprächsverlaufs simuliert werden.

Nach dem Start liefern Logs und Analytics Einblick in den Betrieb. Call-Logs zeigen Status, Dauer, Agentenversion, Transkript, Aktionen und Telefoniedaten. API-Logs dokumentieren externe Anfragen einschließlich Request, Response und Bezug zum jeweiligen Call; Webhook-Logs helfen bei der Kontrolle von Ereignissen und Zustellproblemen. Laufende Gespräche können still mitgehört werden, ohne dass Agent oder Anrufer die Überwachung hören. Call-Daten lassen sich manuell als CSV exportieren. Für Enterprise-Kunden kann Synthflow zusätzlich tägliche Exportpipelines zu Amazon S3, Google BigQuery oder SFTP einrichten. Die Dokumentation beschreibt damit gute Exportwege für Gesprächsdaten, aber keinen allgemein zugesicherten vollständigen Export aller Workspace-Konfigurationen, Wissensbasen und historischen Einstellungen in einem einzigen portablen Format.

Für Teams gibt es die Rollen Super Admin, Admin und Member. Super Admins besitzen vollen Zugriff; Admins können unter anderem Nutzer, Billing, API-Schlüssel und Sicherheit verwalten, dürfen aber bestehende Super Admins nicht entfernen oder selbst diese höchste Rolle vergeben. Members nutzen die Kernfunktionen, ohne zentrale Verwaltungsrechte. Enterprise-Workspaces können Single Sign-on verwenden und erlaubte E-Mail-Domains festlegen. Zwei-Faktor-Authentifizierung lässt sich für einzelne Konten aktivieren und für den gesamten Workspace verpflichtend machen. Partner und Agenturen können mit Subaccounts arbeiten und Rechte beispielsweise für Agenten, Wissensbasen, Actions, Workflows, Telefonnummern, Analytics, Test Center und Logs getrennt steuern. Zusätzlich können Limits wie maximale parallele Anrufe, Agentenzahl, Minuten oder Workflow-Runs gesetzt werden.

Bei Datenschutz und Datenresidenz ist die gewählte Workspace-Region besonders wichtig. Synthflow betreibt Global-, US- und EU-Cluster. Im EU-Cluster bleiben nach aktueller Dokumentation sowohl Speicherung als auch Verarbeitung innerhalb der Europäischen Union; im US-Cluster liegen beide Bereiche in den USA. Der ältere Global-Cluster speichert Daten in der EU, kann Live-Verarbeitung aber in den USA oder der EU durchführen. Die Auswahl wird beim Anlegen eines Workspaces getroffen und kann später nicht einfach umgeschaltet werden. Für eine andere Region muss ein neuer Workspace angelegt und die Konfiguration migriert werden. Bei eigener Twilio-Anbindung können zusätzlich Datenwege des Telefonieanbieters relevant werden. WhatsApp- und SMS-Chat-Agenten sind derzeit nur für US-Workspaces verfügbar, während API- und Widget-Chats in allen Regionen angeboten werden.

Auf Agentenebene lässt sich steuern, ob Gesprächsaufzeichnungen und Transkripte gespeichert werden. Eine weitere Einstellung begrenzt die Aufbewahrung von Transkripten, Aufzeichnungen und Anrufer-IDs auf 30 Tage. Die aktuelle AI Transparency Statement nennt zusätzlich eine allgemeine Löschung verarbeiteter Daten innerhalb von 90 Tagen, sofern vertraglich nichts anderes vereinbart ist. Mit der PII-Redaktion können sensible Angaben wie Kreditkartendaten, Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder Anschriften aus neuen Transkripten, internen Logs und Post-Call-Webhooks entfernt werden. Diese Redaktion betrifft nicht das Live-Audio, wirkt nicht rückwirkend auf ältere Gesprächsdaten und kann laut Dokumentation wegen der unstrukturierten Natur von Sprachdaten nicht in jedem Fall hundertprozentig vollständig sein. Die Sicherheitsdokumentation nennt SSO, verpflichtende 2FA, erlaubte E-Mail-Domains und HMAC-SHA256-signierte Webhooks. Synthflow führt ISO 27001:2022, SOC 2, GDPR, HIPAA und PCI DSS V4.0.1 als Compliance- beziehungsweise Sicherheitsnachweise auf; weiterführende Unterlagen und Informationen zu Unterauftragnehmern liegen teilweise im Trust Vault. Diese Angaben sind wichtige Prüfpunkte, ersetzen aber keine eigene rechtliche Bewertung eines konkreten Einsatzes. Besonders bei aufgezeichneten Telefonaten, Gesundheitsdaten, Zahlungsdaten oder internationaler Telefonie sollten Rechtsgrundlage, Einwilligungen, Löschfristen, Unterauftragnehmer und die gewählte Datenregion zum eigenen Prozess passen.

Für die Nutzung von Gesprächs- und Kundendaten enthalten die aktuellen Subscriber Terms eine wichtige Abgrenzung: Normaler Customer Input und Output wird laut Vertrag nicht verwendet, um KI- oder Machine-Learning-Modelle von Synthflow oder Drittanbietern zu trainieren, feinzujustieren oder zu verbessern. Eine eigene Regel gilt jedoch für Creator, die Templates freiwillig im Synthflow Marketplace veröffentlichen. Für solche veröffentlichten Templates räumen die Marketplace-Bedingungen Synthflow Nutzungsrechte zur Produktverbesserung ein, ausdrücklich auch mit Training als Beispiel. Unternehmen sollten diese beiden Fälle deshalb nicht miteinander verwechseln.

Die Transparenzdokumentation nennt auch Grenzen der eingesetzten KI. Antworten können in seltenen Fällen unvollständig oder irreführend sein; ungewöhnliche Sprache, Sarkasmus oder laute Umgebungen können zu unerwartetem Verhalten führen, und eine falsche Erkennung von Ton oder Absicht kann ein Gespräch an die falsche Stelle routen. Synthflow nennt regelbasierte Fallbacks, menschliche Übergaben und Tests als Gegenmaßnahmen. Bei ausgehenden KI-Anrufen bleibt der Kunde außerdem dafür verantwortlich, die für sein Land und seinen Anwendungsfall nötigen Einwilligungen und Hinweise auf den KI-Einsatz umzusetzen.

Sprachlich ist Synthflow bei den Voice-Agenten breit aufgestellt. Die Voice-Dokumentation listet zahlreiche Sprachen und einen mehrsprachigen Modus, der während eines Gesprächs zwischen mehreren Sprachen wechseln kann. Diese Angaben beschreiben das Verstehen und Sprechen der Agenten und sind nicht automatisch Dashboard-Sprachen. Für die Benutzeroberfläche lässt sich aber mindestens Englisch belastbar bestätigen: Die aktuelle offizielle Admin-Dashboard-Dokumentation zeigt und benennt zentrale Bereiche wie Admin, Workspace Settings, Data Region, Billing, Usage, Security und Team Members auf Englisch. Weitere Oberflächensprachen werden ohne entsprechende offizielle Bestätigung nicht aus der Voice-Sprachenliste abgeleitet. Eine native offizielle iOS-, Android-, Windows- oder macOS-Hauptanwendung wurde bei der aktuellen Prüfung ebenfalls nicht als zentrales Produkt bestätigt; Synthflow wird in erster Linie als Web-/Cloud-Plattform mit API genutzt.

Die öffentlichen Preisangaben von Synthflow sind aktuell nicht vollständig einheitlich und müssen deshalb getrennt gelesen werden. Die kanonische deutsche Preisseite nennt Enterprise-Verträge ab 30.000 USD pro Jahr; der endgültige Betrag richtet sich nach Anrufvolumen, Parallelität, Telefonie, Integrationen, Sicherheitsanforderungen und Launch-Support. Die Billing-Dokumentation beschreibt neue Deployments als sales-led, also individuell mit dem Vertrieb geplante Pakete. Gleichzeitig sagt die aktuelle Startseite ausdrücklich, dass Agenten vor dem Launch kostenlos erstellt und konfiguriert werden können und die Nutzung nach dem Launch nach einem Pay-as-you-go-Modell abgerechnet wird. Ein Changelog-Eintrag vom 25. August 2026 bestätigt außerdem weiterhin bestehende Nicht-Enterprise-Pläne, veröffentlicht dafür aber keinen allgemein gültigen aktuellen Preis. Eine weiterhin erreichbare BPO-Seite zeigt Starter-, Pro-, Growth- und Agency-Tarife samt 14-Tage-Test; die aktuelle Concurrency-Dokumentation bezeichnet frühere Pro-, Growth- und Agency-Pläne jedoch ausdrücklich als Legacy und nicht mehr für neue Abonnements verfügbar. Für das strukturierte Preisfeld bleibt deshalb der aktuell klar veröffentlichte Deutschland-Preis von 30.000 USD pro Jahr für Enterprise maßgeblich. Der kostenlose Aufbau und das nicht zeitlich begrenzte PAYG-Modell sind keine klassische Testphase; eine aktuelle öffentliche PAYG-Rate ist nicht eindeutig angegeben.

Auch für bestehende Kunden ist die Preisgeschichte relevant: Die Dokumentation weist darauf hin, dass ältere Workspaces noch Legacy-Billing besitzen können. In solchen Fällen gelten die im Workspace angezeigten Billing-Daten, Rechnungen und individuellen Verträge als maßgeblich. Für Agenturen wird außerdem das bisherige Stripe-basierte In-Product-Reselling am 15. September 2026 eingestellt. Subaccounts und Partnerfunktionen bleiben bestehen, aber automatische Kundenabrechnung, planbasierte Minuten-Top-ups und die bisherige Margenberechnung müssen bei betroffenen Setups auf eine eigene Abrechnung migriert werden. Wer Synthflow als Agentur oder White-Label-Baustein einsetzt, sollte diese Änderung vor einem neuen Kundenaufbau berücksichtigen.

Bei öffentlichen Nutzerbewertungen besitzt Synthflow für diese Nische einen ungewöhnlich großen Bestand. G2 führt aktuell 4,5 von 5 Sternen bei 1.015 Reviews und ist damit klar die wichtigste ToolWissen-Bewertungsquelle. Trustpilot folgt mit 4,1 von 5 bei 215 Bewertungen; dort befinden sich allerdings vereinzelt auch Beiträge, die nicht direkt die Produktnutzung bewerten. SaaSworthy zeigt 3,7 von 5 aus 16 Ratings, wobei die dort dargestellten Preisinformationen veraltet sind. Gartner Peer Insights führt 4,3 von 5 bei vier Ratings, Product Hunt 4,0 von 5 bei vier historischen Reviews aus der Fine-Tuner.ai-Produktphase, TrustRadius 9 von 10 aus einem Review und SourceForge 1 von 5 aus einem älteren Review. Die Zahlen dürfen nicht addiert werden und zeigen vor allem, dass G2 die mit Abstand belastbarste öffentliche Erfahrungsbasis liefert.

Für die Auswahl im Markt sind Retell AI, Vapi und Voiceflow naheliegende Alternativen, wenn Voice-Agenten, APIs oder visuelle Agentenentwicklung im Mittelpunkt stehen. Cognigy und Kore.ai sind eher Enterprise-orientierte Alternativen für größere Contact-Center- und Conversational-AI-Projekte. ElevenLabs ist besonders relevant, wenn Sprach- und Stimmqualität einen höheren Stellenwert als die komplette Orchestrierung eines Telefonprozesses hat. Synthflow passt vor allem dann, wenn Telefonie, Agentenlogik, Tests, Integrationen, menschliche Übergaben und Enterprise-Betrieb in einer Plattform zusammenkommen sollen. Weniger passend ist es für Privatnutzer, zwingendes Self-hosting oder On-Premise, häufig wechselnde Datenregionen, native Desktop-/Mobile-App-Pflichten und Teams, die ohne Vertriebsprozess einen vollständig festen Enterprise-Endpreis benötigen.

Vorteile

  • Routineanrufe sind rund um die Uhr automatisierbar
  • Teams bewältigen mehr Anrufe ohne zusätzliche Schichten
  • Visueller Aufbau spart häufig eigene Programmierarbeit
  • API-Zugriff hält komplexe Integrationen trotzdem offen
  • Bestehende SIP- und PBX-Systeme können erhalten bleiben
  • Menschliche Übergaben sichern schwierige Gespräche ab
  • CRM- und Kalenderdaten fließen direkt in Anrufprozesse
  • Simulationen finden Fehler vor echten Kundengesprächen
  • Testreihen erleichtern kontrollierte Agentenänderungen
  • EU-Cluster hält Speicherung und Verarbeitung in der EU
  • Aufzeichnungen können bei Datenschutzbedarf entfallen
  • 30-Tage-Löschung begrenzt gespeicherte Gesprächsdaten
  • Kunden-Input und Output dienen nicht zum KI-Training
  • SSO und 2FA erleichtern den Einsatz in größeren Teams
  • Rollen trennen Standardnutzer von zentraler Verwaltung
  • Subaccounts trennen Kundenbereiche für Agenturen sauber
  • Regionale APIs folgen der ausgewählten Datenregion
  • Viele Sprachen unterstützen internationale Serviceteams
  • Logs verbinden Gesprächsdaten mit technischen Abläufen
  • CSV- und API-Zugriff erleichtern externe Auswertungen
  • Partner nutzen Referral-, Reseller- und BPO-Modelle
  • Deutscher Betreiber vereinfacht rechtliche Zuordnung
  • Enterprise-Support begleitet Einführung und Go-live
  • PII-Redaktion senkt sensible Daten in Logs und Webhooks
  • Memory bewahrt Kontext über mehrere Gespräche hinweg

Nachteile

  • Enterprise-Einstieg ab 30.000 USD pro Jahr ist hoch
  • Endpreis wird erst nach individueller Planung bestimmt
  • Preis hängt von Volumen, Telefonie und Supportumfang ab
  • Alte und neue Preisangaben stehen teils parallel im Web
  • 14-Tage-Test erscheint nur bei früheren Legacy-Plänen
  • Workflows gibt es laut Doku nur im Enterprise-Tarif
  • SIP- und PBX-Setups verlangen Know-how zur Telefonie
  • Die gewählte Datenregion ist später nicht mehr änderbar
  • Regionswechsel erfordern neuen Workspace plus Migration
  • WhatsApp- und SMS-Chat fehlen derzeit im EU-Cluster
  • Eigene Twilio-Nutzung kann teilweise aus der EU routen
  • Direkt kaufbare Nummern gibt es nur für wenige Länder
  • Europäische Nummern brauchen oft einen externen Carrier
  • Self-hosting ist öffentlich nicht als Modell bestätigt
  • On-Premise ist öffentlich nicht als Modell bestätigt
  • Offizielle native Desktop-Apps sind nicht bestätigt
  • Offizielle native Mobile-Apps sind nicht bestätigt
  • Weitere Dashboard-Sprachen sind nicht offiziell belegt
  • Vollständiger Export aller Workspace-Daten ist unklar
  • Simulationen prüfen Transfers und Buchungen virtuell
  • Enterprise-Exporte zu S3 und SFTP sind tarifgebunden
  • SSO ist nur für Enterprise-Workspaces freigeschaltet
  • Integrationen hängen teils von Vertrag und Workspace ab
  • Bewertungen stammen teils aus früheren Produktphasen
  • Trustpilot enthält auch nicht produktbezogene Beiträge
  • SourceForge enthält deutlich veraltete Produktangaben
  • Stripe-Reselling endet laut Anbieter am 15. September
  • Agenturen müssen betroffene Abrechnung selbst migrieren
  • Referral-fremde Vergütung wird individuell vereinbart
  • Cookie- und Auszahlungsregeln bleiben öffentlich unklar
  • G2 nennt Preise und Lernkurve als häufige Kritikpunkte
  • Einzelne Gartner-Nutzer berichten über Instabilität
  • Marketplace-Templates dürfen laut Terms für KI-Training verwendet werden
  • KI-Antworten können unvollständig oder irreführend sein
  • Rechtliche KI-Offenlegung bleibt Aufgabe des Kunden
  • Voice Cloning erfordert ein separates ElevenLabs-Konto
  • PAYG-Rate für neue Self-Service-Nutzung ist unklar
  • PII-Redaktion erfasst sensible Angaben laut Doku nicht immer vollständig

Funktionen

  • KI-Agenten beantworten eingehende Anrufe automatisch
  • KI-Agenten führen ausgehende Anrufe automatisch durch
  • Visueller Builder erstellt Gesprächsabläufe ohne Code
  • Subflows gliedern komplexe Abläufe in kleinere Teile
  • Wissensbasen nutzen PDFs, Texte und Webseiteninhalte
  • Lead-Qualifizierung erfasst Angaben direkt im Gespräch
  • Termine lassen sich während eines Gesprächs buchen
  • Kalenderverfügbarkeit wird während des Calls geprüft
  • Anrufe können gezielt an Menschen übergeben werden
  • Warme und kalte Transfers lassen sich konfigurieren
  • SIP-Transfers verbinden eigene Telefonanlagen direkt
  • Voicemails können während Outbound-Calls erkannt werden
  • Gesprächsdaten werden automatisch strukturiert erfasst
  • Custom Actions rufen HTTP-APIs direkt während Calls auf
  • Workflows gibt es ausschließlich im Enterprise-Tarif
  • CRM-Daten werden vor und nach Anrufen synchronisiert
  • Campaigns starten große Outbound-Listen über die API
  • Outbound-Kampagnen sind auf Enterprise-Pläne begrenzt
  • Geschäftszeiten lassen sich je Agent konfigurieren
  • HubSpot, Salesforce und GoHighLevel sind integrierbar
  • Zendesk-Inhalte dienen als Wissensbasis für Agenten
  • Freshworks verbindet Voice AI mit Supportprozessen
  • Cal.com kann Verfügbarkeiten prüfen und Termine buchen
  • Zapier und Make verbinden weitere Geschäftsprozesse
  • REST-API verwaltet Agenten, Calls, Aktionen und Tests
  • Webhooks melden Ereignisse an externe Systeme weiter
  • MCP verbindet Synthflow mit ChatGPT, Codex und Claude
  • Telefonnummern lassen sich direkt bei Synthflow kaufen
  • Eigene Twilio-Nummern können weiterverwendet werden
  • SIP und PBX binden Enterprise-Telefonanlagen direkt an
  • Testanrufe prüfen Agenten vor dem produktiven Einsatz
  • Simulationen testen viele Gesprächsszenarien parallel
  • Testfälle werden gegen definierte Kriterien bewertet
  • Call-Logs zeigen Transkripte, Aktionen und Metadaten
  • API- und Webhook-Logs erleichtern gezielte Fehlersuche
  • Call-Daten lassen sich manuell als CSV exportieren
  • Enterprise exportiert täglich zu S3, BigQuery oder SFTP
  • Analytics wertet Callvolumen, Dauer und Ergebnisse aus
  • Drei Rollen steuern Workspace-Rechte und Administration
  • 2FA lässt sich für den gesamten Workspace erzwingen
  • Enterprise-SSO bindet externe Identitätsanbieter ein
  • Subaccounts erhalten eigene Rechte und Nutzungslimits
  • Call-Aufzeichnungen lassen sich je Agent deaktivieren
  • Transkriptspeicherung lässt sich je Agent ausschalten
  • Daten können automatisch nach 30 Tagen gelöscht werden
  • EU-, US- und Global-Cluster bestimmen die Datenregion
  • Voice Cloning erfolgt über ein eigenes ElevenLabs-Konto
  • Voice-Agenten verstehen und sprechen viele Sprachen
  • Mehrsprachiger Modus kann Sprachen im Gespräch wechseln
  • PII-Redaktion entfernt sensible Daten aus Transkripten
  • Memory Groups speichern Kontext zwischen Gesprächen
  • Memory teilt Kontext zwischen Voice, SMS und WhatsApp
  • Aktuelle Zeit steht Agenten als Systemvariable bereit
  • Chat-Agenten laufen über Widget, API, SMS und WhatsApp
  • Synthflow TTS liefert eigene mehrsprachige Stimmen
  • Agentenkonfigurationen lassen sich aus JSON importieren

Geeignet für

  • Unternehmen mit hohem eingehenden Telefonaufkommen
  • Teams mit regelmäßig hohem ausgehenden Anrufvolumen
  • Contact Center mit vielen wiederkehrenden Servicefällen
  • BPO-Anbieter mit großen telefonischen Serviceprozessen
  • Vertriebsteams für automatisierte Lead-Qualifizierung
  • Supportteams mit häufig wiederkehrenden Kundenfragen
  • Unternehmen mit telefonischer Terminplanung im Alltag
  • Teams mit Bedarf an Erreichbarkeit außerhalb Bürozeiten
  • Agenturen mit mehreren Voice-AI-Kunden und Subaccounts
  • Systemintegratoren für komplexe Contact-Center-Projekte
  • Beratungen für Einführung und Betrieb von Voice AI
  • Firmen mit bestehender SIP- oder PBX-Infrastruktur
  • Teams mit CRM-gestützten Telefon- und Datenprozessen
  • Internationale Serviceteams mit mehrsprachigen Anrufern
  • Entwicklerteams mit API-, Webhook- und MCP-Nutzung
  • Organisationen mit Bedarf an fester EU-Datenresidenz
  • Teams mit systematischer Agenten-Qualitätssicherung
  • Teams mit komplexen Routing- und Übergabeprozessen

Nicht geeignet für

  • Privatnutzer mit gelegentlichen persönlichen Anrufen
  • Teams mit Bedarf an einer nativen Desktop-Anwendung
  • Enterprise-Projekte mit sehr niedrigem Softwarebudget
  • Firmen mit zwingend gefordertem Self-hosted-Betrieb
  • Organisationen mit vorgeschriebenem On-Premise-Betrieb
  • Nutzer mit Bedarf an einer nativen mobilen Anwendung
  • Teams mit häufig wechselnden Vorgaben zur Datenregion
  • EU-Projekte mit zwingendem WhatsApp- oder SMS-Chat
  • Käufer mit Bedarf an komplett transparentem Festpreis
  • Teams ohne Ressourcen für Telefonie- und Prozessplanung
  • Teams mit Bedarf an garantiert fehlerfreien Antworten
  • Projekte mit vollständig offline geforderter Nutzung
  • Firmen ohne Bereitschaft zur individuellen Preisplanung
  • Teams mit Bedarf an garantiert komplettem Datenexport
  • Agenturen ohne Plan für das Ende des Stripe-Resellings
  • Organisationen ohne Kapazität für technische Anbindung

Eckdaten

Bewertungen

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