Crocoblock

Crocoblock ist eine Sammlung von WordPress-Plugins für Websites, deren Inhalte sich aus eigenen Daten zusammensetzen. Mit JetEngine lassen sich etwa Immobilien, Veranstaltungen, Angebote oder Mitgliederprofile als eigene Inhaltstypen anlegen, miteinander verknüpfen und in automatisch gefüllten Übersichten anzeigen. JetSmartFilters macht solche Verzeichnisse und WooCommerce-Produkte durchsuchbar und filterbar. Weitere JetPlugins ergänzen Formulare, Termin- und Buchungskalender, Shop-Vorlagen, Produktvergleiche, Merklisten, Menüs und Pop-ups. Die Bausteine werden im WordPress-Backend eingerichtet; für die Gestaltung wird besonders Elementor unterstützt. Einzelne Erweiterungen funktionieren auch mit Gutenberg, Bricks oder Divi, jedoch nicht alle in gleichem Umfang. Die Suite richtet sich vor allem an WordPress-Entwickler, Agenturen und Betreiber anspruchsvoller Websites. Es gibt einzeln erhältliche Plugins und kostenpflichtige Jahrespakete sowie eine Lifetime-Option. Eine kostenlose Testphase fehlt; stattdessen nennt der Anbieter eine 30-tägige Rückgabemöglichkeit. Für komplexe Datenmodelle sind Einarbeitung, regelmäßige Updates und ausreichend leistungsfähiges Hosting wichtig.

Eigene Datentypen & FelderSuche, Filter und FormulareElementor, teils Gutenberg

Überblick

Crocoblock ist eine Produktfamilie für WordPress, mit der sich Inhalte, Formulare, Filter, Buchungen und Shop-Funktionen über einzelne Erweiterungen kombinieren lassen. Im Mittelpunkt steht nicht ein eigenständiges, vollständig gehostetes Baukastensystem, sondern ein Satz installierbarer WordPress-Plugins, den der Website-Betreiber auf seiner WordPress-Installation einrichtet. Dadurch lassen sich etwa Branchenverzeichnisse, Immobilienportale, Veranstaltungskalender, Marktplätze oder individuell gestaltete Produktkataloge aufbauen. Hosting, Theme und weitere Plugins beeinflussen die Leistung und Pflege.

Die Bezeichnung Crocoblock umfasst mehrere Produkte und Abonnements. JetEngine ist der zentrale Baustein für dynamische Inhalte: Damit werden eigene Inhaltstypen wie Immobilien, Mitarbeitende oder Veranstaltungen, zusätzliche Felder und eigene Klassifikationen angelegt. Verbindungen zwischen Datensätzen können etwa eine Immobilie einem Makler oder einen Kurs einem Dozenten zuordnen. Eine einmal gestaltete Vorlage zeigt anschließend automatisch passende Informationen aus dem jeweiligen Datensatz. Das ist nützlich, wenn viele ähnlich aufgebaute Detailseiten benötigt werden und nicht jede Seite manuell gestaltet werden soll.

JetEngine verwaltet neben klassischen benutzerdefinierten Inhaltstypen auch sogenannte Custom Content Types. Dies sind eigene strukturierte Datensätze, die für bestimmte Fälle eine Alternative zu herkömmlichen WordPress-Beiträgen darstellen. Welche Struktur besser passt, hängt von der späteren Suche, Bearbeitung, Rechteverwaltung und den benötigten Schnittstellen ab. Mit Meta-Feldern lassen sich beispielsweise Preis, Ort, Datum, Ausstattungsmerkmale oder andere Eigenschaften erfassen. Wer schon viele Datensätze besitzt, sollte vorab klären, wie sie importiert, aktualisiert und später wieder ausgegeben werden können.

Der Query Builder in JetEngine stellt gezielte Datenabfragen zusammen. Damit können Einträge beispielsweise nach Autor, Datum, Kategorie, Beziehung, benutzerdefinierten Feldern oder WooCommerce-Eigenschaften ausgewählt werden. Solche Abfragen werden anschließend in Listing Grids, Tabellen oder anderen passenden Ansichten verwendet. Je nach aktiviertem Modul sind auch Daten aus REST-API-Endpunkten und JetFormBuilder-Formulareinträgen abfragbar. Komplexe Datenabfragen erhöhen die Gestaltungsmöglichkeiten, benötigen aber eine saubere Planung, damit Seiten bei größeren Datenmengen weiterhin gut reagieren.

Mit JetSmartFilters können Besucher große Inhaltsbestände eingrenzen. Dafür gibt es unter anderem Auswahlfelder, Kontrollkästchen, Suchfelder, Datums- und Wertebereiche sowie Sortieroptionen. Die Ergebnisse können per AJAX aktualisiert werden, also ohne vollständiges Neuladen der Seite. Das ist insbesondere für Produktkataloge, Immobilienangebote, Verzeichnisse und umfangreiche Archive interessant. Ob ein Filter tatsächlich funktioniert, hängt jedoch vom verwendeten Listenanbieter, den Abfrage-IDs und der unterstützten Integration ab; es genügt nicht immer, einen Filterblock lediglich auf die Seite zu ziehen.

Formulare werden mit JetFormBuilder erstellt. Das Plugin besitzt eine frei verfügbare WordPress.org-Version und kann beispielsweise Kontaktanfragen, Registrierungen oder mehrstufige Eingaben abbilden. Erweiterte Aktionen und Anbindungen können zusätzliche Erweiterungen voraussetzen. Formulare lassen sich mit gespeicherten Datensätzen verbinden; bei öffentlich schreibbaren Formularen müssen Spam-Schutz, Berechtigungen, Validierung und der Umgang mit persönlichen Angaben sorgfältig eingestellt werden. Ein kostenlos angebotenes Einzelplugin bedeutet dabei nicht, dass die gesamte Crocoblock-Suite kostenlos verfügbar wäre.

Für Terminbuchungen gibt es JetAppointment. Damit werden Leistungen, Anbieter, verfügbare Zeitfenster, Kapazitäten und Terminregeln verwaltet. Der Anbieter dokumentiert auch wiederkehrende Termine, WooCommerce-Anbindungen und Kalendersynchronisationen. JetBooking ist dagegen für Reservierungen über Datumsbereiche vorgesehen, etwa bei Unterkünften oder vermietbaren Angeboten. Es bietet unter anderem Belegungsverwaltung, Kalenderansichten und Integrationen mit WooCommerce für Bestellungen und Zahlungen. Welche Plugins zusätzlich benötigt werden, richtet sich nach dem gewählten Buchungsmodus und dem Checkout-Ablauf.

Für WooCommerce stellt Crocoblock weitere Bausteine bereit. JetWooBuilder passt Produkt-, Shop- und andere WooCommerce-Ansichten mit eigenen Vorlagen an. JetProductGallery erweitert Produktgalerien; JetProductTables dient der tabellarischen Produktdarstellung. JetCompareWishlist ergänzt Vergleichslisten und Merklisten mit Schaltflächen, Zählern sowie konfigurierbaren Speicherarten. JetSearch bietet Suchfunktionen; JetReviews ermöglicht Bewertungsdarstellungen. Einzelne Shop-Erweiterungen sind eng an Elementor gebunden, weshalb vor einem Kauf der konkret genutzte Editor geprüft werden sollte.

Für die Gestaltung gibt es außerdem Plugins für Navigation, Tabs, Pop-ups, Effekte und Seitenbausteine. JetMenu erstellt komplexe Menüs, JetPopup zeigt regelbasierte Einblendungen und JetTabs strukturiert Inhalte in Reitern oder Akkordeons. JetThemeCore hilft beim Aufbau von Vorlagen für Teile einer Website. JetElements, JetBlocks, JetTricks und weitere Produkte ergänzen die Gestaltung. Diese Komponenten sind nicht zwangsläufig für jedes Projekt sinnvoll; mit einer kleineren Auswahl aktiver Plugins lässt sich die Pflege leichter überblicken.

Neuere Spezialplugins decken zusätzliche Aufgaben ab: JetMessenger unterstützt private Nachrichten und kontextbezogene Gespräche zwischen Website-Nutzern, etwa auf Marktplätzen oder Buchungsportalen. JetGEO hilft dabei, Inhalte für KI-Suchdienste aufzubereiten, Regeln für KI-Crawler zu verwalten und deren Zugriffe auszuwerten. Es ersetzt weder ein allgemeines SEO-Plugin noch die laufende redaktionelle Optimierung. Beide Erweiterungen werden auf offiziellen Produktseiten vorgestellt und können zu den zurzeit angebotenen JetPlugins gehören; der genaue Lieferumfang hängt vom gewählten Tarif und aktuellen Bestellangebot ab.

Wichtig ist die tatsächliche Editor-Unterstützung. Nach den offiziellen FAQ funktioniert die gesamte JetPlugins-Familie mit Elementor, ohne dass Elementor Pro zwingend erforderlich wäre. Mit Gutenberg, dem eingebauten WordPress-Blockeditor, arbeitet nur ein Teil der Erweiterungen. Für Bricks und Divi bestehen ebenfalls bestimmte Integrationen, sie sind keine Garantie für vollständige Funktionsgleichheit aller Produkte. JetEngine unterstützt laut offizieller Dokumentation unter anderem Elementor, Gutenberg, Bricks, Timber/Twig und Divi. Bei einem Projekt ohne Elementor sollte deshalb jedes geplante Plugin einzeln anhand der aktuellen Kompatibilitätsliste geprüft werden.

Die Lizenzmodelle unterscheiden sich nach Umfang und erlaubter Anzahl von Websites. Die offizielle Preisseite zeigt für das reguläre All-Inclusive-Jahrespaket für eine Website 199 US-Dollar pro Jahr, für All-Inclusive Plus 249 US-Dollar pro Jahr und für die unbegrenzte Lifetime-Variante 999 US-Dollar als Einmalzahlung. Zusätzlich werden einzelne Plugins und selbst zusammengestellte Pakete angeboten; der als null dargestellte leere Custom-Warenkorb ist kein kostenfreier Kompletttarif. Preise für unbegrenzt viele Seiten sowie mögliche Sonderangebote hängen von der gewählten Variante ab. Für Deutschland wurde auf der öffentlich sichtbaren Preisansicht USD ausgewiesen; ein verbindlicher EUR-Checkoutpreis wurde in dieser Recherche nicht bestätigt.

Bei der Wahl zwischen All-Inclusive und All-Inclusive Plus spielt der KI-gestützte CrocoBuilder eine Rolle. Die offizielle Tarifdokumentation ordnet ihn der Plus-Variante und dem Lifetime-Paket zu; einzelne Seiten enthalten teils andere verkürzte Produktkarten. Entscheidend sind deshalb die Positionen des konkreten Bestellangebots. Die Jahrespakete bieten Zugang zu Produktupdates und Support für den jeweils genannten Zeitraum. Bei Lifetime gelten Updates und Support für den erworbenen Paketumfang, aber künftige neue Produkte müssen laut Nutzungsbedingungen nicht automatisch dazugehören. Vor der Bestellung sollten aktivierbare Websites, Zusatzmodule und Verlängerungsbedingungen abgeglichen werden.

Bei JetFormBuilder-PRO-Erweiterungen gilt eine wichtige Tarifbesonderheit: Nach der offiziellen Crocoblock-Abonnementdokumentation sind die PRO-Add-ons bei All-Inclusive und All-Inclusive Plus für ein Jahr enthalten. Eine normale Verlängerung des Crocoblock-Jahrespakets verlängert diesen Add-on-Zugang nicht automatisch; für die weitere Nutzung der PRO-Leistungen ist gegebenenfalls eine gesonderte Verlängerung erforderlich. Das Lifetime-Paket nennt einen dauerhaften Zugang zu den PRO-Add-ons. Vor dem Kauf sollten deshalb Hauptlizenz und JetFormBuilder-PRO-Laufzeit getrennt verglichen werden.

Crocoblock bietet laut offizieller FAQ keine kostenlose Testphase. Es gibt eine Rückgabemöglichkeit innerhalb von 30 Tagen nach dem Kauf. Das ist nicht mit einer Probeversion ohne Zahlung gleichzusetzen. Wird das Abonnement nicht verlängert, können die vertraglich eingeschlossenen Update-, Support- und Zusatzleistungen wegfallen. Bereits erstellte Website-Funktionen sollten vor einem Lizenzwechsel mit der tatsächlichen Produktversion und den Bestimmungen überprüft werden; insbesondere sind langfristige Kompatibilität und Sicherheitsupdates wichtig.

Die Installation erfolgt in einer vorhandenen WordPress-Umgebung. Übliche Arbeitsschritte sind Plugin-Auswahl, Lizenzaktivierung, Einrichtung von Datenstrukturen, Gestaltung der Vorlagen, Anpassung von Abfragen und Filtern sowie Prüfung des Frontends auf unterschiedlichen Geräten. Crocoblock nennt in seiner FAQ unter anderem PHP 8.1 oder höher und ein WordPress-Speicherlimit von mindestens 768 MB als Voraussetzungen. Diese Werte sind Anbieteranforderungen und keine Garantie dafür, dass jedes Hosting-Paket bei hohen Datenmengen die gewünschte Geschwindigkeit erreicht. Zusätzliche Plugins, viele Datenbankabfragen und nicht optimierte Bilder können die Ladezeit beeinflussen.

Die Produktfamilie eignet sich für Projekte mit wiederkehrenden Inhaltsmustern besonders gut: Ein Immobilienportal kann Objekte, Makler und Orte verknüpfen, ein Dienstleister Termine anbieten und ein Shop seine Produkte anhand eigener Merkmale filtern. Das erfordert anfangs einen Plan für Felder, Beziehungen, Eintragsrechte und Suchlogik. Wer nur eine einfache Visitenkartenseite mit einigen statischen Abschnitten erstellen will, benötigt diese zusätzliche Komplexität häufig nicht.

Fortgeschrittene Anwender können eigene REST-API-Endpunkte für Datensätze und Beziehungen konfigurieren und externe Datenquellen in JetEngine-Abfragen verwenden. Solche Schnittstellen erweitern die Integrationsmöglichkeiten, machen aber eine besonders sorgfältige Rechteprüfung nötig. Ein technisch erreichbarer Endpunkt darf nicht automatisch öffentlich Daten verändern oder personenbezogene Informationen ausgeben. Änderungen an Feldern und Datenmodellen sollten möglichst zuerst in einer Testumgebung ausprobiert werden, insbesondere wenn mehrere Plugins dieselben Einträge nutzen.

Der Lock-in ist differenziert zu betrachten: Die WordPress-Datenbank liegt grundsätzlich in der jeweiligen WordPress-Installation, aber eigene Inhaltstypen, spezielle Datenfelder, Abfragen, Widget-Vorlagen und Filterlogik werden teilweise im jeweiligen Pluginformat gespeichert. Bei einem Wechsel etwa zu ACF, Meta Box oder einem anderen Builder bleiben Daten nicht zwangsläufig ohne Umbau weiter nutzbar. Vor einem langfristigen Projekt empfiehlt sich ein dokumentiertes Datenmodell sowie ein Test, welche Inhalte über WordPress-Export, Datenbankexport oder eigene Schnittstellen tatsächlich weitergegeben werden können.

Datenschutz und Sicherheit hängen stark von der konkreten Website ab. Die Plugins arbeiten innerhalb einer WordPress-Installation; ob Eingaben personenbezogen sind, wo die Daten gespeichert werden und welche externen Dienste eingebunden sind, ergibt sich aus Hosting, aktivierten Funktionen und weiteren Plugins. Für Online-Formulare, Terminbuchungen, Benutzerkonten und Shops sollten Betreiber insbesondere Zugriffsrechte, Aufbewahrungszeiten, Spam-Schutz, Einwilligungen und gegebenenfalls eingebundene Zahlungs- und Kalenderservices kontrollieren. Eine pauschale Aussage, Crocoblock mache eine Website automatisch DSGVO-konform, lässt sich daraus nicht ableiten.

Für Käufe und die Nutzung der Anbieterwebsite gelten die rechtlichen Angaben von Crocoblock. Als Betreiber und Verantwortlicher nennt die Datenschutzerklärung JETIMPEX, INC., Fort Lauderdale, Florida, USA. Die Verarbeitung von Kundendaten durch den Anbieter ist von der Verarbeitung der Besucherdaten auf einer selbst betriebenen WordPress-Seite zu unterscheiden. Ob für den konkreten Einsatz eine Auftragsverarbeitungsvereinbarung benötigt und angeboten wird, ist anhand der tatsächlich genutzten Dienste und aktuellen Vertragsunterlagen gesondert zu prüfen.

Crocoblock bezeichnet den Plugin-Code als GPL-kompatibel, trennt davon jedoch kommerzielle Lizenzleistungen wie Updates, Vorlagen und Support. Die Lizenz darf laut Nutzungsbedingungen nicht einfach als eigene Crocoblock-Lizenz weiterverkauft oder mit fremden Hosting- und Pluginpaketen gebündelt werden. Agenturen können für Kundenprojekte sogenannte Subkeys einsetzen, damit der eigentliche Lizenzschlüssel geschützt bleibt. Bei sehr vielen neuen Lizenzaktivierungen oder ungewöhnlicher Nutzung können zusätzliche Prüfungen auftreten. Für eine Kundenübergabe sind deshalb Lizenzzuordnung und zukünftige Pflege klar zu vereinbaren.

Dokumentation, Videoanleitungen und Supportangebote decken viele Einrichtungssituationen ab. Der tatsächliche Supportumfang ist vom Tarif und seiner Laufzeit abhängig; bei komplexen Konfigurationen können genaue Angaben über WordPress-Version, Pluginversionen und reproduzierbare Schritte erforderlich sein. Eine vorhandene Anleitung ersetzt zudem nicht das Testen nach WordPress-, Theme- oder WooCommerce-Updates. Bei Projekten mit Buchungszahlungen oder Benutzerkonten sind Backups und eine separate Testumgebung besonders ratsam.

Öffentliche Nutzerbewertungen stammen aus unterschiedlichen Profilarten. Das Hauptprofil auf Trustpilot zeigte bei der Prüfung 4,8 von 5 Punkten aus 1.345 Bewertungen. Weitere Bewertungsprofile betreffen zum Teil nur einzelne Plugins wie JetFormBuilder oder JetSticky und sind deshalb nicht als unabhängige Gesamturteile über die komplette Suite zu verstehen. Auch GetApp und Software Advice können ähnliche oder übernommene Einzelbewertungen anzeigen. Weder die Zahl der Rezensionen noch die Sternenote mehrerer Plattformen sollten zu einer scheinbar einheitlichen Gesamtbewertung addiert werden.

Als Alternativen kommen je nach Anforderung andere WordPress-Erweiterungen infrage. Advanced Custom Fields (ACF) und Meta Box konzentrieren sich besonders auf benutzerdefinierte Datenstrukturen; Toolset bietet zusätzliche Möglichkeiten für dynamische Inhalte. Für visuelles Bauen sind Elementor Pro, Bricks und Breakdance relevante Vergleichspunkte, decken jedoch nicht jeden Crocoblock-Spezialfall ohne weitere Plugins ab. Bei Filtern, Formularen und Buchungen kann auch eine Kombination mehrerer spezialisierter Produkte sinnvoller sein. Entscheidend ist, ob eine zentrale Pluginfamilie oder bewusst kleinere Einzelwerkzeuge langfristig leichter zu betreiben sind.

Vor einer Entscheidung sollten die gewünschten Inhalte und Abläufe zunächst als kleines Testprojekt aufgebaut werden: ein eigener Datentyp mit wenigen Feldern, eine Detailvorlage, eine Listenansicht, zwei Filter und gegebenenfalls ein Formular mit klaren Zugriffsregeln. Danach lassen sich erforderliche JetPlugins, Builder-Unterstützung, Hostingbedarf und Lizenzumfang zuverlässig ableiten. Wer Crocoblock nur wegen eines einzelnen Widgets kaufen möchte, sollte außerdem den Einzelpluginpreis mit dem Komplettpaket vergleichen. Für größere Projekte sind Wartbarkeit, Datenexport und sauberes Rechtekonzept wichtiger als die bloße Anzahl mitgelieferter Erweiterungen.

Vorteile

  • WordPress-Spezialfunktionen aus einer Produktfamilie
  • Ein Datenmodell kann zahlreiche Detailseiten füllen
  • Gezielte Filter ersparen Besuchern sehr lange Suchwege
  • Shopvergleiche erleichtern Entscheidungen über Produkte
  • Eigene Inhaltstypen schaffen konsistente Verzeichnisse
  • Elementor Pro ist für JetPlugins nicht zwingend nötig
  • Einzelplugins ersparen kleinen Projekten das Vollpaket
  • Agenturen können Kundenprojekte mit Subkeys trennen
  • Buchungen lassen sich mit Shopbestellungen verbinden
  • Dynamische Abfragen steuern gezielte Listenansichten
  • Fertige Vorlagen reduzieren wiederkehrende Layoutarbeit
  • REST-Abfragen holen Daten aus externen Datenquellen
  • Mehrere JetPlugins greifen auf gemeinsame Daten zurück
  • Dokumentation beschreibt auch komplexe Einzelfälle
  • Pakete passen zu kleinen und großen WordPress-Projekten
  • Lifetime sichert Updates für die enthaltenen Produkte

Nachteile

  • Komplexe Datenmodelle erfordern längere Einarbeitung
  • Nicht jedes JetPlugin funktioniert auch mit Gutenberg
  • Bricks deckt nur ausgewählte Crocoblock-Plugins ab
  • Jahreslizenzen sind für Updates jährlich zu erneuern
  • Für die gesamte Suite fällt ein jährlicher Preis an
  • Viele aktive Erweiterungen erhöhen den Pflegeaufwand
  • Unpassende Datenabfragen können Ladezeiten verlängern
  • Pluginwechsel kann Vorlagen und Verknüpfungen brechen
  • Eine kostenlose Testphase gibt es für die Suite nicht
  • Einzelne Shop-Widgets setzen weiterhin Elementor voraus
  • Datenexport löst nicht jede Plugin-Abhängigkeit auf
  • Neue Produkte sind nicht automatisch im Lifetime-Paket
  • Falsche Filter-IDs führen zu leeren Ergebnislisten
  • Hosting-Anforderungen können weitere Kosten auslösen
  • Externe Zahlungs- und Kalenderdienste verlangen Prüfung

Funktionen

  • Eigene Inhaltstypen und zusätzliche Felder anlegen
  • Datensätze über Beziehungen miteinander verknüpfen
  • Automatische Listen aus eigenen Datentypen aufbauen
  • Inhalte gezielt nach Feldern, Datum und Typ abfragen
  • Dynamische Einzelvorlagen für Inhaltstypen erstellen
  • Kataloge durch Suchfelder und Auswahlfilter eingrenzen
  • Filterergebnisse ohne kompletten Seitenwechsel laden
  • WooCommerce-Produkte nach Merkmalen filtern lassen
  • Formulare mit mehreren Schritten und Regeln erstellen
  • Formulareingaben als eigene WordPress-Daten speichern
  • Terminfenster und mehrere Dienstleister einrichten
  • Wiederkehrende Termine sowie freie Plätze festlegen
  • Buchungskalender mit verfügbaren Zeiträumen zeigen
  • Online-Buchungen an den WooCommerce-Checkout anbinden
  • Shop- und Produktseiten mit eigenen Vorlagen gestalten
  • Produktmerkmale in eigenen Vergleichstabellen zeigen
  • Produkt-Wunschlisten direkt auf Shopseiten anbieten
  • Produkte in individuell gestalteten Galerien zeigen
  • Private Nachrichten zwischen Mitgliedern austauschen
  • Komplexe Menüs mit eigenen Navigationsbereichen bauen
  • Pop-ups an ausgewählten Stellen einer Seite zeigen
  • Reiter, Akkordeons und weitere Seitenelemente gestalten
  • KI-Crawler-Zugriffe über JetGEO gezielt verwalten.
  • Inhalte je nach Benutzerrolle oder Feldwert einblenden
  • Daten aus externen REST-API-Endpunkten gezielt abfragen
  • Eigene REST-Endpunkte für WordPress-Datentypen anlegen
  • Gespeicherte Formulardaten in eigenen Listen abfragen
  • Vorgefertigte Website-Vorlagen als Grundlage nutzen
  • Plugins und Lizenzen im Crocoblock-Konto verwalten
  • Lizenz-Subkeys für betreute Kundenprojekte anlegen
  • Dynamische Bewertungen und eigene Rezensionen anzeigen
  • Produktdaten in sortierbaren Shop-Tabellen anzeigen
  • Buchungen in Kalender und Verwaltungslisten prüfen

Geeignet für

  • WordPress-Agenturen mit dynamischen Kundenprojekten
  • Entwickler für eigene Inhaltstypen und Beziehungen
  • Betreiber umfangreicher Immobilien- und Branchenportale
  • WooCommerce-Shops mit vielen eigenen Produktmerkmalen
  • Unternehmen mit komplexen Formularen und Verzeichnissen
  • Dienstleister mit Online-Terminen und Zeitfenstern
  • Vermieter mit Buchungskalendern für eigene Mietobjekte
  • Freelancer mit wiederkehrenden WordPress-Projekten
  • Redaktionen mit vielen ähnlich aufgebauten Detailseiten
  • Teams mit zentral verwalteten WordPress-Datensätzen
  • Website-Betreiber mit individuellen Filteransichten
  • Agenturen mit getrennten Lizenz-Subkeys für Kunden

Nicht geeignet für

  • Personen ohne eigene WordPress-Installation und Hosting
  • Anfänger, die nur wenige statische Seiten benötigen
  • Teams, die alle JetPlugins zwingend in Bricks brauchen
  • Projekte mit ausschließlicher Nutzung des Blockeditors
  • Nutzer, die ohne Einrichtung sofort einen Shop erwarten
  • Websites ohne Zeit für Updates, Backups und Wartung
  • Betreiber mit extrem begrenzten Hosting-Ressourcen
  • Projekte, die vollständig ohne JetPlugins laufen sollen
  • Teams ohne Bereitschaft für eigene Datenmodellplanung
  • Anbieter, die kostenlose Testphasen ohne Kauf brauchen
  • Nutzer, die fertige Datenschutzkonformität erwarten

Eckdaten

AnbieterJETIMPEX, INC.
Gründung2018
HauptsitzUSA, Fort Lauderdale (Florida)
Preis abab ca. 177,79 € / Jahr

Bewertungen

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